Detektive

Film
Titel Detektive
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1969
Länge 91 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Rudolf Thome
Drehbuch Max Zihlmann
Produktion Carol Hellman
Rudolf Thome
Musik Kristian Schultze
Kamera Hubertus Hagen
Niklaus Schilling
Schnitt Jutta Brandstaedter
Besetzung

Detektive ist ein deutscher Spielfilm in Schwarzweiß von Rudolf Thome aus dem Jahr 1968. Das Drehbuch verfasste Max Zihlmann. Die Hauptrollen sind mit Ulli Lommel, Marquard Bohm, Uschi Obermaier (unter dem Namen Chrissi Malberg) und Elke Haltaufderheide besetzt. Zum ersten Mal ins Kino kam der Film am 23. Mai 1969 in München im Filmtheater am Lenbachplatz.

Handlung

Im Mittelpunkt stehen zwei reichlich schnoddrige Schwabinger Typen, die sich als „Privatdetektive“ betätigen und dabei die seltsame Arbeitsmethode haben, bei einem Auftrag beide Seiten auf dem Laufenden zu halten, um dadurch auf unlautere Weise doppelt zu verdienen. Ihren ersten Fall aber, in dessen Verlauf sie ein Mädchen vor ihrem allzu zudringlichen Liebhaber schützen müssen, schließen sie noch gemeinsam ab, und zwar erfolgreich. Dann jedoch, als es darum geht, die Freundin und den kleinen Sohn eines Industriellen zu beschatten, arbeiten sie nicht nur getrennt, sondern bereits gegeneinander, nicht wissend, dass sie dabei selbst von dem Industriellen aufs Kreuz gelegt werden. Sie müssen daher einsehen, dass man – wissend um ihre ungewöhnliche Berufsauffassung – sie beide hereingelegt hat. Alles war ein abgekartetes Spiel. Aber am Ende verliert es doch der Urheber: eine der gekauften Figuren lässt den vorgetäuschten Mordanschlag zu einem echten Giftmord werden!

Produktionsnotizen

Die Dreharbeiten dauerten vom 7. Juni bis zum 28. Juli 1968. Die Außenaufnahmen entstanden in München und am Ammersee.

Kritik

Einzelnachweise

  1. 1 2 Quelle: Evangelischer Filmbeobachter, Evangelischer Presseverband München, Kritiken Nr. 224 und 245/1969, S. 227 bis 228 und 242
  2. ↑ CineGraph – Lexikon zum deutschsprachigen Film, Lieferung 6 – Niklaus Schilling.
  3. ↑ Lexikon des internationalen Films, rororo-Taschenbuch Nr. 6322 (1988), S. 636.