USS Devilfish (SS-292) | |
| Übersicht | |
|---|---|
| Kiellegung | 31. March 1942 |
| Stapellauf | 30. Mai 1943 |
| 1. Dienstzeit | |
| Dienstzeit | 1. September 1944–30. September 1946; in Reserve: 1. Oktober 1946–31. März 1967 |
| Verbleib | Als Zielschiff versenkt 14. August 1968. |
| Technische Daten | |
| Verdrängung | 1526 ts aufgetaucht 2424 ts getaucht |
| Länge | 95,0 Meter |
| Breite | 8,3 Meter |
| Tiefgang | 5,1 Meter (maximal) |
| Tauchtiefe | 120 Meter |
| Besatzung | 10 Offiziere, 70 Unteroffiziere und Mannschaften |
| Antrieb | 4× 1350 PS-Fairbanks-Morse Model 38D8-1⁄8 9-Zylinder Diesel- Gegenkolbenmotoren (ges. 5400 PS) 4× 685-PS-Elektromotoren (ges. 2740 PS) |
| Geschwindigkeit | 20,25 Knoten aufgetaucht 8,75 Knoten getaucht |
| Reichweite | 11.000 Seemeilen bei 10 Knoten |
| Bewaffnung | 10× 53,3 cm Torpedorohre (6 im Bug; 4 im Heck) 1× 10,2 cm (4 Zoll) Geschütz 1945 ersetzt durch: 1× 12,7cm (5 Zoll) 1× 4,0 cm Bofors FlaK
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Die USS Devilfish (SS/AGSS-292) war ein U-Boot der Balao-Klasse. Es wurde von der US Navy während des Zweiten Weltkriegs zunächst als Ausbildungsboot in der Karibik, ab Ende 1944 von der Pazifikflotte in Operationen gegen Japan eingesetzt. Während des Kalten Krieges wurde das U-Boot, zuletzt als Hilfs-U-Boot (AGSS) klassifiziert, bis 1. März 1967 in Reserve gehalten. Seine letzte Funktion war die eines Zielschiffs für die USS Wahoo (SS-565) am 14. August 1968.
Die Devilfish war ein diesel-elektrisches Patrouillen-U-Boot der Balao-Klasse. Die Balao-Klasse wurde gegenüber der Gato-Klasse nur geringfügig verbessert und war wie jene für lange offensive Patrouillenfahrten im Pazifik ausgelegt. Insbesondere die Tauchtiefe wurde, basierend auf den Erfahrungen während des Krieges gegen Japan, vergrößert und der Innenraum verbessert. Äußerlich und in ihren Dimensionen glichen sich die Boote beider Klassen weitgehend.
Die Devilfish war 95 Meter lang und 8,3 Meter breit, der Tiefgang betrug maximal 5,1 Meter. Aufgetaucht verdrängte sie 1526 ts, getaucht 2424 ts. Der Antrieb erfolgte durch vier 9-Zylinder-Diesel-Gegenkolbenmotoren von Fairbanks-Morse, Model 38D8-1⁄8, die jeweils 1000 kW Leistung hatten. Unter Wasser wurde das U-Boot durch vier Elektromotoren mit insgesamt 2740 PS angetrieben, die ihre Energie aus zwei 126-zelligen Akkumulatoren bezogen. Die Motoren gaben ihre Leistung über ein Getriebe an zwei Wellen mit je einer Schraube ab. Die Geschwindigkeit betrug aufgetaucht maximal 20,25 Knoten, getaucht schaffte die Devilfish noch 8,75 Knoten. Die mögliche Tauchzeit betrug 48 Stunden, die maximale Konstruktionstauchtiefe lag bei 120 Metern. In den Treibstofftanks konnten 440 Kubikmeter Dieselkraftstoff gebunkert werden, damit hatte das Boot einen Fahrbereich von 11.000 Seemeilen bei 10 Knoten.
Die Hauptbewaffnung bestand aus zehn 533-mm-Torpedorohren, sechs im Bug, vier achtern, für die sich 24 Torpedos an Bord befanden. Vor dem Turm war ein 4-Zoll-Deckgeschütz angebracht. Auf dem Wintergarten waren zwei 12,7-mm-Maschinengewehre und eine 40-mm-FlaK untergebracht. Zur Ortung feindlicher Schiffe verfügte die USS Devilfish über ein JK/QC- und ein QB-Sonar unter dem Bug, an Deck waren JP-Hydrophone installiert. Am ausfahrbaren Elektronikmast war ein SD-Radar mit 20 Seemeilen Aufklärungsreichweite zur Ortung feindlicher Flugzeuge angebracht, zusätzlich verfügten das U-Boot über ein SJ-Oberflächensuchradar mit etwa zwölf Seemeilen Reichweite. Im getauchten Zustand konnte über das am Periskop angebrachte ST-Radar mit acht Seemeilen Reichweite ebenfalls eine Ortung feindlicher Schiffe erfolgen.
Die Devilfish wurde am 31. März 1942 bei der William Cramp & Sons Shipbuilding Company in Philadelphia auf Kiel gelegt. Am 30. Mai 1943 lief sie vom Stapel und wurde von Mrs. F. W. Fenno, Jr., der Gattin eines Trägers des Navy Cross, getauft. Wie alle Schwesterschiffe, erhielt das U-Boot SS-292 den Namen eines Fisches. Die Bezeichnung Devilfish bezieht sich dabei auf den Teufelsrochen. Die Indienststellung des U-Bootes erfolgte am 1. September 1944 unter dem Kommando von Commander E. C. Stephen.
Während des Zweiten Weltkrieges kam die Devilfish auf nur vier Feindfahrten, von denen lediglich eine als erfolgreich gewertet wurde.
Ihre Einsätze brachten der Devilfish drei Battle Stars ein. Versenkungen konnte sie keine erzielen.
Wie viele weitere U-Boote wurde die Devilfish nach dem Zweiten Weltkrieg der Reserveflotte übergeben und lag eingemottet auf der Mare Island Naval Shipyard, Californien, neben weiteren U-Booten aus dem Zweiten Weltkrieg.

Am 1. März 1967 wurde die Devilfish aus dem Flottenregister gestrichen. Sie wurde anschließend als Zielschiff hergerichtet und am 14. August 1968 vom amerikanischen U-Boot Wahoo während einer Übung durch einen Mark 16 Torpedo vor der Küste Kaliforniens versenkt. Dort liegt das Wrack in ca. 3700 Metern Tiefe.