| Diardkuckuck | ||||||||||||
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Diardkuckuck | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Phaenicophaeus diardi | ||||||||||||
| (Lesson, 1830) |
Der Diardkuckuck (Phaenicophaeus diardi, Syn. Melias Diardi, Rhopodytes diardi) ist eine Vogelart aus der Familie der Kuckucke (Cuculidae).
Er kommt in Südostasien vor in Brunei, Indonesien, Malaysia, Myanmar, Singapur und Thailand.
Früher wurde der Diardkuckuck (Phaenicophaeus diardi) dann als Rhopodytes diardi zusammen mit dem Rotbauchkuckuck (Phaenicophaeus sumatranus), dem Blauringkuckuck (Phaenicophaeus viridirostris) und dem Grünschnabelkuckuck (Phaenicophaeus tristis) in die neu errichtete Gattung Rhopodytes gestellt, nach eingehenden Untersuchungen wurden die genannten Arten im Jahre 2005 wieder in die Ursprungsgattung Phaenicophaeus zurück übertragen.
Sein Verbreitungsgebiet umfasst tropischen oder subtropischen Sekundärwald, feuchte und sumpfige Tieflandwälder, auch Mangobäume und Mangrovenwald und Bambus bis in Lagen von 1200, selten bis 1700 m. ü. M.
Der Artzusatz bezieht sich auf Pierre Médard Diard.
Die Art ist 34–38 cm groß und wiegt 55–75 g, ein Kuckuck mit dunkelgrauer Oberseite, blaugrünen Flügeln, langem Schwanz mit weißen Spitzen. Der Augenring ist weiß, die hellrote Orbitalhaut wird durch eine schmale schwarze Linie abgegrenzt. Die Unterseite ist grau mit schwärzlich-grauem Bauchfleck, die Schwanzunterseite hat weiße Spitzen und zwei Reihen weißer Flecken. Die Iris ist bläulich-weiß bis dunkelbraun, der Schnabel gelbgrün mit blaugrauer Basis, die Beine sind dunkelgrau, oft grün überhaucht. Die Geschlechter unterscheiden sich nicht. Jungvögel sind matter und brauner, weniger grün, mehr ruß-grau an den Flügeln, die Kehle ist weißlich, haben kleinere weiße Schwanzspitzen, die Iris ist dunkelbraun und der Schnabel ist grau.
Der Grünschnabelkuckuck (Phaenicophaeus tristis) ist größer, am Kopf heller grau, an der Oberseite schwarz und an der Unterseite dunkelgrau, außerdem hat er eine blasse Orbitalhaut ohne schwarze Begrenzung, zeigt auch runde Nasenöffnungen, während der Diardkuckuck schlitzförmige, senkrecht verlaufende Öffnungen aufweist.
Es werden folgende Unterarten anerkannt:
Die Rufe werden als scharfes „pwew-pwew“, auch als schnelleres „gwagaup“ beschrieben, ferner kommt ein lautes und weittragendes „pauk“ vor.
Die Art ist ein Standvogel und ist meist in Familienpaaren zu finden.
Die Nahrung besteht aus Insekten einschließlich Käfern, Ameisen, Mantidae, Grashüpfer und Raupen.
Die Brutzeit liegt zwischen Januar und März in Malaysia, im April in Myanmar. Das Nest ist eine flache Schale aus dünnen Zweigen in einem Busch. Das Gelege besteht aus 2–3 kalkweißen Eiern.
Der Bestand gilt als potentiell gefährdet (Near Threatened) durch Habitatverlust.