Didinga Hills

Didinga
Höchster Gipfel 1961
Lage Südsudan
Didinga (Südsudan)
Didinga (Südsudan)
Koordinaten 4° 20′ N, 33° 35′ OKoordinaten: 4° 20′ N, 33° 35′ O
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Die Didinga Hills sind ein Hochland im Südsudan. Der Höhenzug verläuft im Bundesstaat Eastern Equatoria hauptsächlich im Gebiet des Budi County.

Geographie

Der Höhenzug erstreckt sich bis fast an die Grenze von Uganda im Süden. Die Gipfel erheben sich etwa 500 m bis 600 m über das umliegende Hochland. In dem Gebiet liegen die Orte Kachaching (N), Merileli, Kowda (O), Naterogolo, Nagichot, Adimakuj (S), sowie Betiguli, Lobarabu, Logigi (W) und Kirongen (NW) Die Flüsse Nakodok, Narus und Loyoro entspringen am Osthang der Didinga Hills und verlaufen ostwärts nach Greater Kapoeta. Sie entwässern in das Sumpfgebiet nordöstlich von Narus. Die Flüsse sind nur temporäre Gewässer, die in der Regenzeit Wasser führen. In der Trockenzeit trieben die Toposa aus Kapoeta ihr Vieh zur Wasserversorgung und Weide in die Didinga-Berge, bis in ihrem Gebiet die Regenzeit einsetzte. Früher beruhte diese Praxis auf einer Vereinbarung zwischen den verschiedenen Gemeinschaften; im Gegenzug für das Weiderecht wurde eine Gabe überreicht. Mit der Verbreitung von Schusswaffen und dem Zusammenbruch der Ordnung während des Bürgerkriegs wurden die traditionellen Protokolle missachtet, und Gewalt nahm überhand.

Das Dorf Chukudum liegt am Fuß der Didinga Mountains, das oft in Wolken gehüllt ist, in einer atemberaubend schönen Landschaft. Es ist nur über einen unbefestigten Weg erreichbar.

Einzelnachweise

  1. ↑ GeoNames: Didinga Hills. Abgerufen am 26. Oktober 2026.
  2. ↑ Geologic Survey of Kapoeta County. University of Missouri, archiviert vom Original am 22. März 2012; abgerufen am 22. Juli 2011 (englisch).
  3. ↑ Cross-Border Peace & Sports Programme for Youth Warriors Sudan/Uganda/Kenya. Seeds of Peace Africa, 2009, archiviert vom Original am 27. März 2012; abgerufen am 16. Juli 2011 (englisch).
  4. ↑ Ib Friis and Kaj Vollesen Flora of the Sudan-Uganda Border Area East of the Nile: Catalogue of vascular plants, 2nd Part, vegetation and phytogeography (2005) in der Google-Buchsuche
  5. ↑ Funeral of Fr. Lino Novato Sebit in Chukudum. cfr Sudan Mission, 2. Oktober 2008, abgerufen am 14. Juli 2011 (englisch).