Die Melodias

Die Melodias war eine deutsche Tanzkapelle der ersten Nachkriegsjahre.

Geschichte

Die Tanzkapelle wirkte in der unmittelbaren Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs und wurde gemeinschaftlich von dem Pianisten Hans Frieboes und dem Geiger Kurt Mehlig geleitet. Weitere Mitglieder des Ensembles waren Günter Goll (Klarinette und Tenorsaxophon), Helmuth Schmidt (Tenorsaxophon und Akkordeon), Walter Rathke (Altsaxophon), Paul Cornand (Gitarre), Horst Friese (Bass) und Helmut Possner (Schlagzeug). Als „Die Melodias – Tanz-Orchester. Leitung: Mehlig-Frieboes“ machte die Formation ab 1947 Aufnahmen von deutschen und internationalen Schlagern für die Deutsche Grammophon Hannover auf deren Polydor-Etikett. 1948 begleiteten sie mit kleinem Orchester die Sängerin Mimi Thoma und 1950 den Zithervirtuosen Alfred Wirth. Ein „Tanzorchester ‚Die Melodias‘, Hannover“ spielte im April 1956 zum Tanzturnier um den Preis des Deutschen Fernsehens auf.

Tondokumente (Auswahl)

Im Katalog des Musikarchivs der Deutschen Nationalbibliothek sind unter dem Stichwort „Hans Frieboes“ 15 Titel verzeichnet.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ vgl. fenn-music.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), hier auch Wiederveröffentlichung, Bestellnr.: U 504.
  2. ↑ vgl. Abb. bei grammophon-platten.de
  3. ↑ Fernsehauftritt: Donnerstag, 19. April 1956, NWRV 20.30- 22.30 h Tanzturnier um den Preis des Deutschen Fernsehens. Es spielt das Tanzorchester „Die Melodias“, Hannover. Fernseh-Regie: Ruprecht Essberger. Quelle: Hör Zu!, Nr. 16 / 1956, AZ vom 19. April 1956 bei retro-media-tv.de
  4. ↑ „Hans Frieboes“ im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Abgerufen am 4. September 2019.
  5. ↑ anzuhören auf YouTube
  6. ↑ labels abgeb. bei picclick.de (abgerufen am 13. September 2019)
  7. ↑ anzuhören auf YouTube
  8. ↑ label abgeb. bei ebay.it (abgerufen am 14. September 2019)
  9. ↑ anzuhören auf YouTube
  10. ↑ zu dieser Aufnahme vgl. user ‘snookerbee’ bei schellacksender (Sa Mai 20 2017) ; Alfred Wirth war einer der letzten Meister schlesischer Baudenmusik und spielte Zither in der bekannten Hampelbaude (czech. Hamplová bouda), einer großen Schutzhütte im böhmisch-schlesischen Riesengebirge. Vgl. Artikel in der Westfalenpost vom 26. Juni 2016 und Vinyl 7", 45 RPM, Mono „Alfred Wirth – Schlesische Bauden-Klänge“, Gräfe und Unzer Verlag München, Nr. 006 440 bei discogs.com
  11. ↑ publiziert bei grammophon-platten.de (Oktober 2014).