Dieter Schnaas (* 1966 in Düsseldorf) ist ein deutscher Journalist und Buchautor.
Schnaas machte sein Abitur am Städtischen Gymnasium in Leichlingen. Er studierte Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Universität zu Köln. Nach dem Studium arbeitete er bis 1999 für die Rheinische Post als Redakteur. Schnaas ist seit 1999 bei der Wirtschaftswoche und seit 2004 dort Autor und Chefreporter. Dort schreibt er vor allem Essays zu den philosophischen Hintergründen von Wirtschaftsfragen.
Bei dem knapp 190 Seiten starken Buch handelt es sich um einen dreiteiligen Essay, der eine (Literatur-)Geschichte des Geldes mit einer Deutung moderner Banken- und Staatsschuldenkrisen verbindet. Schnaas deutet diese Krisen als Geldglaubenskrisen (lat. credo – ich glaubeKontext für diesen Einschub unklar; Kredit?). Sie seien kein Ausdruck von Marktversagen, kein Resultat der Gier und kein Argument gegen die Börsenspekulation, sondern das Ergebnis eines politisch induzierten Systemversagens. Die Wachstumsdelle in den Industrienationen und die Aufgabe des Goldstandards Anfang der 1970er Jahre hätten die Entstehung eines „finanzmarktliberalen (Sozial)staatskapitalismus“ begünstigt, dessen Gedeih und Verderb auf der infiniten Produktion von Schulden beruhe. Die allmähliche „Realisierung der Kreditillusionen“, auf die wir unsere Zukunft gebaut hätten, bringe uns der tatsächlichen Kaufkraft der Gegenwart wieder ein kleines Stückchen näher.
| Personendaten | |
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| NAME | Schnaas, Dieter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Buchautor |
| GEBURTSDATUM | 1966 |
| GEBURTSORT | Düsseldorf |