
Dieter Sperl (geboren am 22. Juni 1966 in Wolfsberg, Kärnten) ist ein österreichischer Autor von experimenteller und konzeptueller Literatur, Hörstücken und Textinstallationen und Herausgeber.
Sperl wuchs in Zeltweg im steirischen Murtal auf und studierte Germanistik und Philosophie an der Universität Graz. Von 1989 bis 1993 war er Mitherausgeber der Grazer Literaturzeitschrift Perspektive und von 1992 bis 2000 war er Herausgeber der literaturtheoretischen Reihe Edition Gegensätze. Seit 2012 ist er Herausgeber der Zeitschrift Flugschrift – Literatur als Kunstform und Theorie, deren Inhalt eine Mischung aus Texten eines Autors in meist ungewöhnlicher Typografie (zum Beispiel Handschrift), gemischt mit Grafiken und verfremdeten Fotografien ist.
2018 „gründete“ Sperl den Buddha Fight Club („kämpfen ohne zu kämpfen“). 2022 wurde sein Monodrama Playing Trump (Komposition Bernhard Lang) an der Hamburgischen Staatsoper uraufgeführt. 2025 folgte Die Kreide im Mund des Wolfs (Komposition Gordon Kampe).
Zuletzt erschienen An so viele wie mich (2022), eine Sammlung literarischer Traumnotizen, und die Textcollage Vom Festhalten und Loslassen der Welt in Jahreszeiten (2026). Sperl lebt in Wien.
| Personendaten | |
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| NAME | Sperl, Dieter |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Schriftsteller und Herausgeber |
| GEBURTSDATUM | 22. Juni 1966 |
| GEBURTSORT | Wolfsberg (Kärnten) |