Diether Weik

Weik, Diether, Interieur, Acryl auf Leinwand, 1996, 125 × 105 cm

Diether Weik (* 25. August 1934 in Stuttgart; † 24. Februar 2002 in Betra) war ein deutscher Maler und Kunsterzieher.

Leben

Nach dem Abitur 1954 am Goldberg-Gymnasium in Böblingen studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Das Studium beendete er 1962 mit der künstlerischen Prüfung für das Höhere Lehramt. Im Anschluss studierte er an der Eberhard Karls Universität Tübingen und an der Universität Wien Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte. 1965 legte er das Staatsexamen Geschichte ab.

Während der sich anschließenden Arbeit an seiner Dissertation war Weik Stipendiat der Stiftung Mitbestimmung, heute Hans-Böckler-Stiftung. 1967 trat Weik in den Referendariatsdienst für das höhere Lehramt ein und war nach dessen Abschluss an mehreren Schulen als Kunsterzieher tätig. 1971 erfolgte die Ernennung zum Studienrat und 1972 zum Oberstudienrat. 1981 promovierte er an der Fakultät für Kulturwissenschaften in Tübingen zum Dr. phil. mit der Dissertation „Die Verarbeitung von Fremdvorlagen im Werke Francisco de Goyas“.

Weik erfand den noch heute vom Sulzer Handels- und Gewerbeverein genutzten Slogan „Sulz.Ja!“.

Familie

Weik war verheiratet und hatte drei Kinder.

Ausstellungen (Auswahl)

Literatur

Spenden

2019 spendete seine Witwe der Stadt Herrenberg 36 seiner Zeichnungen aus dem Ratgeb-Zyklus zum Thema des menschlichen Leidens im Bauernkrieg. Die Zeichnungen wurden während des Jubiläums 500 Jahre Herrenberger Altar in der Galerie der Volkshochschule Herrenberg ausgestellt.

Einzelnachweise

  1. ↑ Stanford Libraries Catalog. Stanford University, Stanford, California 94305, abgerufen am 10. Juni 2021 (englisch).
  2. ↑ KAZ, KUSS, Konsum, Kernstadt. In: Neckar-Chronik Südwest Presse. 6. Mai 2017, abgerufen am 10. Juni 2021.
  3. ↑ Ausstellungen des Kunstvereins Wilhelm Kimmich seit 1997. Abgerufen am 10. Juni 2021.
  4. ↑ Diether Weik - Malerei. ArtFacts.Net GmbH, abgerufen am 10. Juni 2021 (englisch).
  5. ↑ Diether Weik. Gäubote Die Herrenberger Zeitung, 18. Oktober 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 10. Juni 2021; abgerufen am 10. Juni 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
Personendaten
NAME Weik, Diether
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler und Kunsterzieher
GEBURTSDATUM 25. August 1934
GEBURTSORT Stuttgart
STERBEDATUM 24. Februar 2002
STERBEORT Horb am Neckar