Dietlinde Gipser (* 5. Februar 1941 in Gelsenkirchen; † 13. Januar 2023) war eine deutsche Soziologin.
Gipser studierte Soziologie, Psychologie, Politologie, Sozialpädagogik und Vergleichende Erziehungswissenschaften in Freiburg und Hamburg, wurde 1975 mit einer Arbeit über Mädchenkriminalität promoviert und lehrte seit 1976 an der Universität Hannover, erst als Akademische Rätin, seit 1984 als Professorin für Sonderpädagogische Soziologie. Von 1999 bis 2004 war sie Gleichstellungsbeauftragte des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität.
Gipser war zudem Psychodrama-Therapeutin, arbeitete seit 1979 mit den Methoden des Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal basierend auf Paulo Freire und hat zu diesen Themen publiziert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gipser, Dietlinde |
| ALTERNATIVNAMEN | Gipser-Zillmer, Dietlinde (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Soziologin |
| GEBURTSDATUM | 5. Februar 1941 |
| GEBURTSORT | Gelsenkirchen |
| STERBEDATUM | 13. Januar 2023 |