Dietrich Ziebart (* 8. September 1943 in Wartkowice-Drwalew) ist ein deutscher Gebrauchsgrafiker und Maler.
Die Familie Ziebarts kam in der Folge des Zweiten Weltkriegs in die Sowjetische Besatzungszone. Ziebart absolvierte von 1962 bis 1965 eine Lehre als Gebrauchswerber und studierte von 1965 bis 1970 bei Fritz Fröhlich, Hans Mayer-Foreyt und Heinz Wagner an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
1970/1971 war er als Grafiker freischaffend tätig. Danach arbeitete er als Grafiker am heutigen Staatstheater Meiningen. In dieser Zeit gestaltete er insbesondere eine große Zahl von Theaterplakaten und Programmheften. Seit 1988 ist Ziebart als freiberuflicher Gebrauchsgrafiker und freier Maler aktiv. Er entwarf u. a. weiter Plakate und machte buchgestalterische Arbeiten. 1986 schrieb das Almanach für Kunst und Kultur im Bezirk Suhl, dass er „besonders bei den Schaufenstergestaltungen dekorative, werbewirksame und teilweise unkonventionelle Lösungen hervorbrachte.“
Ziebart war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. 1987 wurde er mit dem Kunstpreis des Rates des Bezirks Suhl geehrt.
Ziebart wohnte mit seiner Familie lange Zeit in Suhl und zog 2006 wieder nach Meiningen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ziebart, Dietrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gebrauchsgrafiker und Maler |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1943 |
| GEBURTSORT | Wartkowice-Drwalew |