| Strukturformel | |||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Difluoramin | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | HNF2 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses Gas | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 53,01 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
gasförmig | ||||||||||||
| Dichte |
1,424 g·cm−3 | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−116,4 °C | ||||||||||||
| Siedepunkt |
−23,6 °C | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Difluoramin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Stickstoffhalogenide.
Difluoramin kann durch Hydrolyse von N,N-Difluorharnstoff gewonnen werden.
Auch die Herstellung durch Spaltung von Tetrafluorhydrazin mit Thiophenol ist möglich.
Es entsteht auch als Beiprodukt bei der Reduktion von Stickstofftrifluorid mit Arsen oder der Fluorierung von Harnstoff. Ebenso (wie andere Stickstoffhalogenide) entsteht es bei der Elektrolyse von Ammoniumhydrogendifluorid.
Difluoramin ist ein explosives farbloses Gas, das 1931 durch Otto Ruff entdeckt wurde. Es stellt eine Säure dar und reagiert mit Basen unter Bildung des Difluoramid-Ions NF2− Das Molekül besitzt eine pyramidale Struktur mit dem Stickstoff an der Spitze. Bei Anwesenheit von Kaliumfluorid zersetzt es sich in Difluordiimin und Fluorwasserstoff.