Diiodbenzole

Diiodbenzole
Name 1,2-Diiodbenzol1,3-Diiodbenzol1,4-Diiodbenzol
Andere Namen o-Diiodbenzolm-Diiodbenzolp-Diiodbenzol
Strukturformel Struktur von o-Diiodbenzol Struktur von m-Diiodbenzol Struktur von p-Diiodbenzol
CAS-Nummer 615-42-9626-00-6624-38-4
PubChem 119941227012208
Summenformel C6H4I2
Molare Masse 329,91 g·mol−1
Aggregatzustand flüssig fest
Schmelzpunkt 27 °C 40 °C 131–133 °C
Siedepunkt 287 °C 285 °C 285 °C
Dichte 2,524 g·cm−3
GHS-
Kennzeichnung
Gefahrensymbol Gefahrensymbol
Gefahr
Gefahrensymbol
Achtung
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze 315​‐​318​‐​335 315​‐​319​‐​335 keine H-Sätze
keine EUH-Sätze keine EUH-Sätze keine EUH-Sätze
261​‐​280​‐​305+351+338 261​‐​305+351+338 keine P-Sätze

Die Diiodbenzole bilden in der Chemie eine Stoffgruppe, bestehend aus einem Benzolring mit zwei Iodatomen (–I) als Substituenten. Durch deren unterschiedliche Anordnung (ortho, meta oder para) ergeben sich drei Konstitutionsisomere mit der Summenformel C6H4I2.

Eigenschaften

Die Siedepunkte der drei Isomere liegen relativ nah beieinander, während sich ihre Schmelzpunkte deutlicher unterscheiden. Das 1,4-Diiodbenzol, welches die höchste Symmetrie aufweist, besitzt den höchsten Schmelzpunkt.

Darstellung

Die Diiodbenzole können aus den entsprechenden Diaminobenzolen durch Diazotierung und anschließende Umsetzung mit Kupfer(I)-iodid erhalten werden.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Morrison/Boyd: Lehrbuch der Organischen Chemie, 3. Auflage, VCH, Weinheim 1986, ISBN 3-527-26067-6, S. 1113.
  2. 1 2 CRC Handbook of Tables for Organic Compound Identification, Third Edition, 1984, ISBN 0-8493-0303-6.
  3. 1 2 3 Datenblatt 1,4-Diiodbenzol bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 7. November 2016 (PDF).
  4. 1 2 Datenblatt 1,2-Diiodbenzol bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 25. Februar 2011 (PDF).
  5. ↑ Datenblatt 1,3-Diiodbenzol bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 25. Februar 2011 (PDF).

Literatur