| Dioctophymatoidea | ||||||||||||
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Nierenwurm (Dioctophyme renale) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Ordnung | ||||||||||||
| Dioctophymatida | ||||||||||||
| Ryzhikov & Sonin, 1981 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Unterordnung | ||||||||||||
| Dioctophymatina | ||||||||||||
| Chitwood, 1933 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Überfamilie | ||||||||||||
| Dioctophymatoidea | ||||||||||||
| Railliet, 1910 (Sobolev, 1949) |
Die Dioctophymatoidea sind eine Überfamilie der Fadenwürmer mit 37 Arten. Sie sind Parasiten der Niere bei Raubtieren (Dioctophyme) und des Verdauungstrakts bei fleischfressenden Vögeln und Säugetieren. Die wenigen Arten haben dennoch eine weite geografische Verbreitung.
Dioctophymatoidea sind sehr große Fadenwürmer und besiedeln zystenartige Hohlräume im Wirt. Der Ösophagus ist zylindrisch und gut entwickelt. Ein Stichosom oder Trophosom sind nicht ausgebildet. Der Schwanz ist bei Männchen zu einem Bauchsaugnapf modifiziert. Weibchen haben nur einen Eierstock und Uterus, sind also monodelphisch.
Die Weibchen geben nicht-embryonierte, sehr widerstandsfähige Eier ab, aus denen sich im Wasser kleine Erststadiumlarven entwickeln, die einen Stachel besitzen. Als Zwischenwirt dienen wasserbewohnende Wenigborster. Bei der Verbreitung spielen Stapelwirte, Frösche und Fische, eine Rolle, die die Zwischenwirte aufnehmen und die ansteckungsfähigen Larven ansammeln.
Die Dioctophymatoidea werden in zwei Familien mit je einer Unterfamilie und insgesamt fünf Gattungen untergliedert: