Dollendorf

Dollendorf
Gemeinde Blankenheim
Koordinaten: 50° 22′ N, 6° 42′ OKoordinaten: 50° 22′ 20″ N, 6° 42′ 27″ O
Höhe: 455 m ü. NN
Fläche: 18,13 km²
Einwohner: 774 (2016)
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53945
Vorwahl: 02697
Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist
Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist

Dollendorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Blankenheim im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Der Ort ist namengebend für die ihn umgebende Kalkmulde (Dollendorfer Kalkmulde), die wegen ihrer Artenvielfalt bzw. ihrer Flora und Fauna als bedeutender Landschaftsraum gilt.

Die Dollendorfer Kalkmulde gehört zur Kalkeifel, die ihren Namen den in den unterdevonischen Schiefergebirgssockel eingesenkten mitteldevonischen Kalken und Dolomiten verdankt. Die Kalkgebiete treten als Senken und Rücken auch orographisch zutage und haben insgesamt ein lebhafteres Relief als das umgebende Eifelland. Das Landschaftsschutzgebiet „Dollendorfer Kalkmulde“ hat eine Größe von 2531 ha.

Geschichte

Am 1. Juli 1969 wurde Dollendorf nach Blankenheim eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

Burgruine Schloßthal

Verkehr

Die VRS-Buslinie 833 der RVK verbindet den Ort mit Blankenheim und Waldorf, ausschließlich als TaxiBusPlus im Bedarfsverkehr. Zusätzlich verkehren an Schultagen einzelne Fahrten der Linie 832.

Linie Verlauf
832 MiKE (Blankenheim – Ahrdorf, außer im Schülerverkehr): Blankenheim (Wald) Bf – Blankenheimerdorf – Blankenheim Busbf – Blankenheim Rathaus – Reetz – Freilingen – Lommersdorf – Ahrhütte – (Dollendorf –) Uedelhoven – Ahrdorf
833 MiKE (außer im Schülerverkehr): (Finkenhof –) Blankenheim Busbf – Blankenheim Rathaus – Hüngersdorf / Nonnenbach – Ripsdorf – Dollendorf / (Alendorf – Waldorf)

Literatur

Commons: Dollendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Dollendorf. In: blankenheim.de. Gemeinde Blankenheim, 2016, archiviert vom Original am 2. August 2016; abgerufen am 22. Juni 2021.
  2. ↑ Obere Kyll und Kalkmulden der Nordeifel. In: geopark-vulkaneifel.de. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 21. Juni 2021. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)
  3. ↑ Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 99.