
Dommelstadl ist ein Ortsteil (Pfarrdorf) der Gemeinde Neuburg am Inn im niederbayerischen Landkreis Passau.
Dommelstadl liegt links des Inns nordwestlich von Neuburg am Inn.
1642 wurde Dommelstadl erstmals unter dem Namen "Tummelstadl" in einem Protokollbuch von Neuburg erwähnt. Inhaber der Grafschaft Neuburg waren damals die Grafen von Salm-Neuburg. 1786 wurde die Pfarrei Dommelstadl gebildet. 1803 wurde die reichsunmittelbare Grafschaft, obwohl sie österreichisches Lehen war, infolge des Reichsdeputationshauptschlusses dem Kurfürstentum Bayern zugeschlagen. 1818 wurde durch das bayerische Gemeindeedikt die Gemeinde Neuburg am Inn gegründet, Dommelstadl war Gemeindesitz.
Dommelstadl wurde als organisierte Pfarrei am 25. Juni 1812 durch allerhöchstes Reskript konstituiert. Als erster Pfarrer Dommelstadls wurde am 15. Dezember 1812 Pfarrprovisor Felix Wimmer ernannt. Von 1854 bis 1865 war der Heimatforscher Joseph Klämpfl und von 1887 bis 1899 der spätere Generalvikar Ludwig Heinrich Krick Pfarrer in Dommelstadl.
Der Mittelpunkt von Dommelstadl ist die Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit. Die Kirche wurde von 1734 bis 1751 an der Stelle einer Kapelle erbaut.
Von der nordöstlich gelegenen Burgruine Neufels haben sich drei Gräben erhalten, die Stelle ist als Bodendenkmal Nummer D-2-7446-0106 Mittelalterlicher Turmhügel "Neufels" geschützt.
Der 90 Meter hohe Fernmeldeturm Passau-Dommelstadl der Deutschen Telekom AG aus Stahlbeton bei Dommelstadl (geographische Koordinaten: 48°32'3"N 13°24'9"O), über den Rundfunkprogramme verbreitet werden.
Koordinaten: 48° 30′ 38,9″ N, 13° 26′ 26,2″ O