Donnerschwee Stadt Oldenburg (Oldb) | |
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| Koordinaten: | 53° 10′ N, 8° 14′ O |
| Einwohner: | 8832 (31. Dez. 2015) |
| Eingemeindung: | 1933 |
| Vorwahl: | 0441 |
Donnerschwee aus der Luft | |
Donnerschwee ist ein Stadtteil der Stadt Oldenburg (Oldenburg) in Niedersachsen.
Donnerschwee im Nordosten der Stadt Oldenburg ging aus einem alten Bauerndorf hervor, das vermutlich seit dem 9. Jahrhundert bestand. Seit dem 11. Jahrhundert bestand die Burg Donnerschwee. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1237 als „Thonerswe“. Funde aus Ausgrabungen belegen, dass schon vor 4000 Jahren Menschen hier lebten. Wie auch die anderen alten Dörfer der Region war Donnerschwee eine Esch-Siedlung.
Donnerschwee gehörte früher zur Hausvogtei Oldenburg. Nach der Franzosenzeit (1810–1813) wurde das Dorf Teil der Landgemeinde Oldenburg. 1897 wurde die Landgemeinde aufgeteilt; Donnerschwee wurde Teil der Gemeinde Ohmstede. Durch die Verwaltungsreform von 1933 kam der größte Teil der Gemeinde Ohmstede mit Donnerschwee an die kreisfreie Stadt Oldenburg.
Bereits 1613 wird der Erbkrug Zum Roten Hause als Ausflugslokal genannt. Das Lokal erlaubte einen weiten Blick auf die Donnerschweer Wiesen. Es wurde 1969 abgebrochen. An seiner Stelle steht jetzt das Zentrum für Aus- und Weiterbildung (ZAW) der EWE AG.
Das Wohnquartier „Neu Donnerschwee“ entstand auf dem Areal der ehemaligen Donnerschwee-Kaserne, deren militärische Nutzung nach über einem Jahrhundert im Jahr 2007 endete. Nach dem Erwerb des Geländes durch einen Investor im Jahr 2012 begann ab Ende 2014 eine Konversion und der denkmalgerechte Umbau der historischen Backsteingebäude zu rund 750 Wohneinheiten.
Als Wahrzeichen des Stadtteils gilt der an der Donnerschweer Straße gelegene Wasserturm von 1896.
Donnerschwee ist durch Buslinien der Verkehr und Wasser GmbH an die Oldenburger Innenstadt angeschlossen.