| Dopamine Chamber | ||||
|---|---|---|---|---|
| Studioalbum von Fontaines D. C. | ||||
|
Veröffent- |
||||
|
Titel (Anzahl) |
11 | |||
|
43:59 | ||||
| ||||
Dopamine Chamber ist das fünfte Studioalbum der irischen Rockband Fontaines D. C. Es erschien am 16. Oktober 2026 bei XL Recordings und folgt auf das für den Mercury Prize nominierte Album Romance (2024).
Laut einer Mitteilung der Band bewegt sich das Album hin zu dunkleren und stärker synthetischen Klängen und kreist um die Suche nach Vergnügen in einer Welt, die durch digitale und künstliche Bedrohungen auf den Zusammenbruch zusteuert. Sänger Grian Chatten suchte für die Texte Inspiration in Venedig, Wien und auf Sizilien. Mit Where Is Gone? enthält das Album ein Duett mit der spanischen Sängerin Rosalía; es ist das erste Mal, dass Fontaines D. C. einen Gastgesang auf einem ihrer Lieder verwenden.
Als Vorabsingle erschien Marianne. Die vollständige Titelliste gab die Band am 17. September 2026 bekannt. Auf die Veröffentlichung folgt eine Arena-Tournee durch Großbritannien und Europa, 2027 schließen sich Stadion- und Open-Air-Konzerte mit Little Simz und Viagra Boys an.
Die Titelliste lautet:
Laura Snapes bezeichnete Dopamine Chamber im Guardian als die bislang geschlossenste Platte der Band und als Beleg dafür, dass Fontaines D. C. zur besten Band ihrer Generation geworden seien; das Duett mit Rosalía hob sie als besonders gelungen hervor. Im Rolling Stone wurde das Album als Rockalbum mit dem Kern eines dystopischen Science-Fiction-Epos beschrieben, das sich stärker als die Vorgänger elektronischen Stimmungen und orchestralen Arrangements zuwende; Where Is Gone? sei der künstlerische Höhepunkt der Platte.
In der Süddeutschen Zeitung nannte Joachim Hentschel Dopamine Chamber das „Kuschelalbum der Saison“. Die Band klinge nicht mehr nach Proberaum, sondern nach einem durchdachten Entwurf, und habe den Sprung aus kleinen Clubs in große Hallen geschafft, ohne ihre Wurzeln zu verraten. Das Duett mit Rosalía sei der Song, „den alle hören werden“, habe aber zugleich am wenigsten mit dem Kern der Band zu tun.