Dorfitter liegt im Ittergau an der Itter, einem von Westen aus Richtung Ober- und Nieder-Ense kommenden Bach, der in den nahen Edersee mündet. Unmittelbar oberhalb bzw. westlich des Dorfs fließt die Marbeck in die Itter ein; etwas unterhalb der Ortschaft mündet die Kuhbach ein. Durch das Dorf, das sich auf etwa 330 bis 370mü.NN befindet, führt die Bundesstraße 252 im Abschnitt zwischen Korbach (Norden) und Herzhausen (Süden).
Geschichte
Ortsgeschichte
Die älteste bekannte Erwähnung von Itter stammt aus dem Jahr 1126. Hier ist aber unklar ob damit Dorfitter oder Thalitter gemeint ist. Anfangs wurde der Ort in der Urkunde der Herren von Löwenstein (1251) „Dorpytere“ genannt, ab 1329 ist „Dorfyttere“ überliefert.
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Dorfitter 804 Einwohner. Darunter waren 21 (2,6%) Ausländer.
Nach dem Lebensalter waren 153 Einwohner unter 18 Jahren, 339 waren zwischen 18 und 49, 162 zwischen 50 und 84 und 153 Einwohner waren älter.
Die Einwohner lebten in 336 Haushalten. Davon waren 90 Singlehaushalte, 99 Paare ohne Kinder und 114 Paare mit Kindern, sowie 24 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 63 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 225 Haushaltungen leben keine Senioren.
Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt,1968. Weitere Quellen: Gemeinde Vöhl; Zensus 2011
Thomas Gothe: Zur Geschichte der Herrschaft Itter und zum Bergbau des Ittertals in Nordhessen. In: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung, 61, 2010, S. 237–250.
Götz J. Pfeiffer: Das Retabel der evangelischen Bartholomäuskirche zu Dorfitter. Zu Künstlern und Geschichte eines spätgotisch-barocken Altaraufsatzes, in: Jahrbuch der Hessischen Kirchengeschichtlichen Vereinigung, 61, 2010, S. 221–236.
↑Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20.Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr.6, S.248, Punkt 328, Abs. 32 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags[PDF; 6,2MB]).
↑Hauptsatzung.(PDF;22kB)§5.In:Webauftritt.Gemeinde Vöhl,abgerufen im Oktober 2020.
↑Michael Rademacher:Land Hessen.Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.In:eirenicon.com.Abgerufen am 1.Januar 1900
↑Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.):Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band13. G.Jonghause’s Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, OCLC162730471, S.12ff. (Google Buch).
↑Wilhelm von der Nahmer:Handbuch des Rheinischen Particular-Rechts: Entwickelung der Territorial- und Verfassungsverhältnisse der deutschen Staaten an beiden Ufern des Rheins: vom ersten Beginnen der französischen Revolution bis in die neueste Zeit. Band3. Sauerländer, Frankfurt am Main 1832, OCLC165696316, S.8 (Google Buch).
12Grossherzogliche Centralstelle für die Landesstatistik (Hrsg.):Beiträge zur Statistik des Großherzogtums Hessen. Band13. G.Jonghause’s Hofbuchhandlung, Darmstadt 1872, OCLC162730471, S.13, §26 1648:Punkt c (Google Buch).
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Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band22. Weimar 1821, S.420 (online bei Google Books).
12Georg Wilhelm Justin Wagner:Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt August 1830, OCLC312528126, S.53 (Google Buch).