
Doris Brockmann (* 21. September 1958 in Paderborn) ist eine deutsche Schriftstellerin.
Doris Brockmann stammt aus einer Handwerkerfamilie und wuchs in Paderborn auf. Ihr Vater starb neun Monate nach ihrer Geburt. Sie studierte Germanistik und katholische Theologie und wurde 1990 mit einer Arbeit über die C.G. Jung-Rezeption in der feministischen Theologie zum Dr. phil. an der Universität-Gesamthochschule Paderborn promoviert. Ebendort arbeitete sie bis 1994 als wissenschaftliche Angestellte im Fach Systematische Theologie (bei Peter Eicher) mit dem Themenschwerpunkt „feministische Theologie“ und zudem als Lehrbeauftragte an den Universitäten Bonn, Münster und München.
Sie absolvierte in Essen eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und war danach in eigener Praxis tätig.
Die literaturwissenschaftliche Beschäftigung mit Fragen zur „weiblichen Ästhetik“ führte Brockmann während ihres Studiums zu ersten Versuchen literarischen Schreibens. Die Publikation literarischer Texte erfolgte ab 2009 und konzentriert sich auf Romane und kurze Geschichten, die sie in Anthologien, Literaturzeitschriften (Lichtungen, mischen) und ihrem Blog „Angewandte Schriftstellerei im Dienste der Alltagsbeobachtung“ veröffentlicht.
Brockmann ist mit Matthias Klagges verheiratet und lebt in Dorsten.
Wissenschaftliche Werke
Literarische Werke
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brockmann, Doris |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 21. September 1958 |
| GEBURTSORT | Paderborn |