Bei dem Dropped-Head-Syndrom (englisch to drop fallen, sinken und head Kopf) liegt eine nach vorn geneigte Kopfhaltung vor. Die Ursache ist meist myopathisch (Erkrankung der Muskulatur)
Das Dropped-Head-Syndrom wird als selten angegeben.
Das Syndrom tritt nicht plötzlich auf. Bei einem Teil der Erkrankten handelt es sich um Parkinson-Patienten. Bei einer isolierten (ohne weitere Symptome auftretenden) Schwäche der Nackenstrecker (Muskulatur, die den Kopf hebt) muss an eine Multisystematrophie gedacht werden. Seltener liegt eine dystone Verursachung vor. Auch nach Bestrahlung oder bei verschiedenen Myopathien und anderen Ursachen kann das Syndrom auftreten.
Die vorgestreckte Kopfhaltung (Handynacken) hat eine falsche Kopfhaltung als Ursache und tritt oft bei Schreibtischarbeitern auf.
Vorrangig ist zu klären, ob der Kopf passiv nach vorn fällt (muskuläre Schwäche, Lähmung), oder das Syndrom durch eine aktive muskuläre Arbeit verursacht wird. Zur Untersuchung der Muskelkraft lässt man den Patienten mit dem Gesicht nach unten liegen und dann den Kopf heben.
Sie richtet sich nach der Grundkrankheit. Es ist sowohl konservative wie operative Behandlung möglich. Zügige Behandlung nach der Diagnose ist mit einem besseren Ergebnis der Therapie verknüpft.