| Banksia ser. Dryandra | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Banksia ser. Dryandra | ||||||||||||
| (R.Br.) A.R.Mast & K.R.Thiele |
Die Serie Banksia ser. Dryandra gehört zur Untergattung Banksia subgen. Banksia in der Pflanzengattung Banksia innerhalb der Silberbaumgewächse (Proteaceae). Die Vorkommen der etwa 95 Arten sind auf den südwestlichen Teil von Western Australia beschränkt.









Die Arten der Serie Banksia ser. Dryandra sind immergrüne Sträucher oder kleine Bäume. Es ist sekundäres Dickenwachstum ausgehend von einem konventionellen Kambiumring vorhanden.
Es kann Heterophyllie vorliegen. Die wechselständig, meist spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter können gestielt bis sitzend sein. Die ledrigen Blattspreiten sind im Umriss elliptisch, verkehrt-eiförmig oder verkehrt-dreieckig und einfach oder zusammengesetzt. Die Blattränder sind meist gesägt oder gezähnt, seltener glatt, manchmal stachelig gezähnt. Die Blattflächen können behaart oder kahl sein. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Direkt unter den Blütenständen befinden sich Laubblätter. Die meist end-, selten blattachselständigen, meist zapfenförmigen oder kopfigen Blütenstände enthalten 15 bis 250 sitzende Blüten auf einem flachen Blütenstandsboden. Es sind auffällige behaarte Tragblätter vorhanden. Über je einem Deckblatt befinden sich zwei Blüten.
Die kleinen bis großen, oft sehr dekorativen, immer zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch bis zygomorph und vierzählig. Es ist ein extrastaminaler Diskus aus schmalen, häutigen Schuppen vorhanden. Es ist nur ein Kreis mit vier freien, cremefarbenen bis meist gelben Blütenhüllblättern vorhanden; sie gliedern sich in einen linealischen Nagel und eine viel schmalere Platte. Es ist nur ein Kreis mit vier untereinander freien, gleichen oder deutlich ungleichen Staubblättern vorhanden. Es sind keine Staubfäden erkennbar. Die sitzenden, mehr oder weniger basifixen Staubbeutel können miteinander verbunden bis frei sein und öffnen sich mit Längsschlitzen. Es ist nur ein sitzendes, oberständiges Fruchtblatt in jeder Blüte enthalten. Das unvollständig oder vollständig geschlossene Fruchtblatt enthält nur zwei orthotrope, anatrope, amphitrope oder hemianatrope Samenanlagen.
Es werden manchmal Sammelfrüchte gebildet. Die holzigen Balgfrüchte öffnen sich bei Reife oder bleiben geschlossen und enthalten nur zwei Samen. Die geflügelten, abgeflachten Samen enthalten kein Endosperm. Die Flügel befinden sich am oberen Ende der Samen. Der gut entwickelte Embryo ist gerade und es sind meist zwei, selten bis zu acht Keimblätter (Kotyledone) vorhanden.

Die Arten der Serie Banksia ser. Dryandra können mesophytisch oder xerophytisch sein.
Je nach Art wirkt der Blütenstand blütenökolosch als Pseudanthium. Während der Anthese entwickeln sich Blütenteile in einer typischen Abfolge von drei Stadien. Die Bestäubung erfolgt durch Entomophilie oder Ornithophilie. Bei einigen Arten kommt es zu einer besonderen Bestäubung durch kleine Beuteltiere; dazu befinden sich die Blütenstände in Bodennähe.
Die geflügelten Diasporen werden vom Wind fortgetragen.


Die Gattung Dryandra wurde 1810 durch Robert Brown in Transactions of the Linnean Society of London, Band 10, Seite 211 aufgestellt. Der botanische Name Dryandra ehrt den schwedischen Botaniker Jonas Dryander.
Die bisherigen Arten der Gattung gehören seit 2007 zur Serie Banksia ser. Dryandra (R.Br.) A.R.Mast & K.R.Thiele in der Untergattung Banksia subgen. Banksia innerhalb der Gattung Banksia.
Banksia ser. Dryandra: Es gibt etwa 95 Arten:
Die ersten Pflanzenexemplare, die zu Dryandra gehören wurden durch Archibald Menzies während der Vancouver Expedition gesammelt. Dies erfolgte im Auftrag von Joseph Banks. Als diese Expedition September bis Oktober 1791 im King George Sound war, wurden die ersten Herbarexemplare von Banksia sessilis sowie Banksia pellaeifolia gesammelt und nach der Rückkehr von Menzies nach England wurden diese Herbarexemplare in Banks Sammlung hinterlegt. Die Auswertung dieses Herbarmaterials erfolgte erst viele Jahre später.
Ein Homonym für Dryandra R.Br. (1810) nom. cons. ist Dryandra Thunb. (1783) (aus der Familie Euphorbiaceae Juss.) nom. rej.
Es gab mehrere taxonomische Gliederungen dieser Verwandtschaftsgruppe: Brown 1810, 1830, Meissner 1856, Bentham 1870.
Bei einigen Autoren gehören diese Arten zur Gattung Banksia, wichtigste Veröffentlichung dazu ist A. R. Mast und K. Thiele: The transfer of Dryandra R.Br. to Banksia L.f. (Proteaceae). In: Australian Systematic Botany, Volume 20, 2007 – siehe oben.
| Zur Gattung Dryandra gehören etwa 95 Arten. Hier noch, anders nach Mast und Thiele 2007, aus historischen Gründen die Gliederung der Gattung Dryandra in drei Untergattungen und einige Serien nach Alex S. George 1996: |
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