| Dust to Dust | ||||
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| Studioalbum von Butch Morris | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
8 | |||
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1:00:01 | ||||
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Besetzung |
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Arthur Moorhead, Wayne Horvitz | ||||
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Studio(s) |
Skyline Studios, New York City | |||
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Dust to Dust ist ein Musikalbum von Butch Morris. Die 1990 in den Skyline Studios in New York City entstandenen Aufnahmen erschienen 1991 auf New World Records.
Bei „Dust to Dust“ arbeitete Lawrence Butch Morris mit einer Besetzung von zwölf Musikern, darunter der Schlagzeuger Andrew Cyrille, die Pianistin Myra Melford, die Harfenistin Zeena Parkins, der Klarinettist Marty Ehrlich und der Keyboarder Wayne Horvitz. Dafür schuf Morris ein Programm aus sieben Stücken, in denen er elektronische und akustische Elemente miteinander vermischte, um sich ständig wandelnde Ambient-Klanglandschaften zu erzeugen.
Die Kompositionen stammen von Butch Morris.
Stephen Cook verlieh dem Album in Allmusic viereinhalb Sterne und schrieb, Lawrence „Butch“ Morris’ Dirigiertechnik Jo – eine Form der gelenkten Improvisation, bei der die Musiker einer Vielzahl von Handzeichen des Dirigenten folgen, um sowohl notierte als auch nicht notierte Musik zu gestalten und neu zu gestalten – habe zwar nicht den verehrten Status von Ornette Colemans „harmolodischer“ Methode der freien Improvisation erlangt, jedoch ebenso spannende Musik hervorgebracht. Tatsächlich würde Morris’ Musik – ähnlich wie die gelungene Mischung aus Komposition und Improvisation in den Werken von Anthony Braxton und John Zorn – eine relativ strukturierte Herangehensweise widerspiegeln, die Colemans eher frei gestaltete Werke zuweilen sogar übertreffe. Die Stücke würden von den weitläufigen und pastoral anmutenden „Via Talciona“ und „Othello A“ (wobei die Harfenparts vage an japanische Koto-Musik erinnern) bis hin zur straffer komponierten, atonalen und minimalistischen „Bartok Comprovisation“ reichen, das durch repetitive Figuren am Klavier und einer Vielzahl elektronischer Instrumente beharrlich vorangetrieben werde. Während der gesamten Dauer dieser Stücke schwebten eine Vielzahl von Klangfragmenten ein und aus, während sich die ursprünglichen Themen zunehmend auflösen und durch vielfältige rhythmische Verschiebungen aufgebrochen würden. Einige klangliche Spielereien würden nicht ganz aufgehen, wie etwa ein paar ungeschickte Gitarrenpassagen in „Via Talciona“, doch angesichts des hohen Improvisationsanteils und des größtenteils nahtlosen Ergebnisses wirkten diese Ausrutscher letztlich als reizvolle Abweichungen.