EMKA

EMKA Beschlagteile
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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1932
Sitz Velbert, Deutschland Deutschland
Leitung Jan Rehnig, Michael Tigges.
Mitarbeiterzahl 2.100
Umsatz 400 Mio. €
Branche Schaltschrank- und Gehäusebau, Elektro, Maschinenbau, Klimabau und Anlagenbau, Schienenfahrzeugbau
Website www.emka.com
Stand: 2024

Die EMKA Beschlagteile GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Velbert stellt an zwölf internationalen Standorten über 30.000 Komponenten für den industriellen Schrank- und Gehäusebau her. Der Vertrieb erfolgt in 60 Ländern durch eigene Niederlassungen und Agenturen. Zwei Drittel der Produktion werden exportiert. Geschäftsführer sind Jan Rehnig und Michael Tigges.

Geschichte

EMKA wurde 1932 in Velbert gegründet und war mit Stand 2010 Weltmarktführer für Verschlüsse, Scharniere und Dichtungen im Bereich Schaltschrankbau. Im Jahr 1975 wurde Friedhelm Runge geschäftsführender Gesellschafter. Seit 1986 produziert EMKA, nach vorübergehender Verlagerung des Standortes nach Wuppertal, wieder in Velbert.

In den Jahren 2000 und 2001 wurden die französischen Unternehmen Fort Sécurité und ROLEZ übernommen.

2005 wurde das langjährige Joint Venture in Bosnien und Herzegowina in die EMKA-Gruppe integriert.

Im Jahre 2006 wurde mit der ILS Speth GmbH, welche sich aus den früheren Firmen Lenzner, IMK, Speth und Fedder & Löhr zusammensetzt, ein weiteres Unternehmen in die EMKA-Gruppe eingegliedert. Im Fokus stehen hier die Fertigungsbereiche Zerspanung und Zink-Druckguss sowie bis 2016 Aluminium-Druckguss, Aluminium-Schmiedeteile und Aluminium-Reibschweißen. Die Aluminium-Fertigung wurde 2016 aus strategischen Gründen zunächst an die GSB Aluminium GmbH veräußert und im Jahre 2022 als EMKA Aluminium GmbH reintegriert.

An dem stark erweiterten Standort in Wuppertal stehen seit Anfang 2008 über 30.000 m² Produktionsfläche zur Verfügung. Hier befindet sich auch das neue Technologiezentrum der EMKA-Gruppe. 2008 erfuhr die EMKA Electronic AG die vollständige Eingliederung in die EMKA-Gruppe und ist heute als eigener Geschäftsbereich mit einem Entwicklungszentrum etabliert. Hier wurden Hardware- und Softwareentwicklung und das Know-how für spezielle Systemlösungen in Rechenzentren, bei Telekommunikationsanbietern oder in Banken zusammengefasst. Außerdem übernahm EMKA 2008 das Unternehmen POS, das in den Bereichen Nutzfahrzeuge und Beschläge für die Kälteindustrie tätig ist.

2009 wurde die DGTH Produktions GmbH sowie 2011 die Heinrich Strenger GmbH & Co. KG jeweils aus Heiligenhaus übernommen. Im Bereich Dichtungen wurde 2009 Happich Profiles in England sowie ein Jahr später Sealing Systems in Spanien in die EMKA-Gruppe integriert.

Mit der Übernahmen des Edelstahl-Feingusswerk AD KRUŠIK in Mionica/Serbien (2015) und des Formenbauers Bekto Precisa in Goražde im Osten von Bosnien und Herzegowina (2018) sowie der Eingliederung von GSB Aluminium als EMKA Aluminium (2022) hat das Unternehmen seine Produktionskapazitäten weiter vergrößert.

EMKA war einige Jahre Hauptsponsor der SSVg Velbert sowie der TSG Sprockhövel und Westfalia Herne. Zuvor war das Unternehmen außerdem Hauptsponsor des Wuppertaler SV. Aktuell engagiert sich EMKA in Goražde in Bosnien und Herzegowina in mehreren sozialen Projekten wie beispielsweise einer Auffang- und Vermittlungsstation für Straßenhunde mit angeschlossener Tierklinik.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Unternehmenswebsite
  2. ↑ Florian Langenscheidt, Bernd Venohr (Hrsg.): Lexikon der deutschen Weltmarktführer. Die Königsklasse deutscher Unternehmen in Wort und Bild. Deutsche Standards Editionen, Köln 2010, ISBN 978-3-86936-221-2.
  3. ↑ Nicolas Westerholt: TSG-Spieler singen Loblied auf den Trainer. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 23. Mai 2016, abgerufen am 1. Mai 2025.
  4. ↑ Homepage Animal Rescue Bosnia