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EUBG 2014 II | |
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| Aufstellung | 1. Juli 2014 |
| Staat | |
| Streitkräfte | |
| Teilstreitkraft | EU Battlegroup |
| Truppengattung | Battlegroup etwa: Gefechtsverband |
| Stärke | Angaben variieren: 2.500; 3.000; 3.500; 3.700. Soldaten |
| Unterstellung | Belgische Streitkräfte |
| Führung | |
| Kommandeur | Colonel Philippe Boucké |
Die EUBG 2014 II oder EUBG 2014-2 ist eine EU Battlegroup von etwa 3000 Soldaten aus Belgien, Deutschland, Luxemburg, Spanien, den Niederlanden und Mazedonien. Ihr erster Einsatz als EU-Battlegroup fand im zweiten Halbjahr 2014 statt.
Das EUBG 2014 II setzte sich wie folgt zusammen:
Belgien stellte truppenmäßig mit 1.800 Soldaten den größten Anteil. Es formte eine binationale Infanterie Task Force zusammen mit den Niederlanden, die sich aus vier Kampfeinheiten zusammensetzte. Die beiden niederländischen Einheiten waren eine schwere Infanterieeinheit und eine Kompanie mit Einmann-Luftabwehrraketen; die beiden belgischen Einheiten waren eine leichte Infanterie auf Dingo 2 und eine Kompanie auf Piranha IIICs mit DF90 (Direct-Fire-90-mm-Kanone). Die belgische Helikoptergruppe war mit sechs Agusta A109 ausgerüstet.

Die Niederlande stellten 745 Soldaten:
Deutschland stellte Sikorsky-CH-53E-Super-Stallion-Helikopter.
Spanien stellte Feldartillerie (155 mm Kaliber), eine Elektronische Aufklärungseinheit (SIGINT) und in Zugstärke Luftverteidigungstruppen, neben einem Team aus belgischen und spanischen Pionieren sowie ein Team für Psychologische Kriegsführung.
Luxemburg stellte einen Spähtrupp in Kompaniestärke.
Mazedonien war außerordentlicher Teilnehmer, da das Land weder Mitgliedstaat der EU noch der NATO ist.
Zur Vorbereitung auf den Einsatz als EU-Battlegroup fand zunächst im Februar 2014 ein Manöver der EUBG 2014 II mit Namen „Rampant Lion“ in Grafenwöhr statt. Anschließend im Juni 2014 unternahm das EUBG 2014 II ein zweites Manöver in den Ardennen mit dem Codenamen „Quick Lion“.