
Eckart Spoo (* 19. Dezember 1936 in Mönchengladbach; † 15. Dezember 2016 in Berlin) war ein deutscher Journalist und Publizist.
Eckart Spoo besuchte das Stiftisch-Humanistische Gymnasium in Mönchengladbach bis zum Abitur 1956. Von 1962 bis 1997 war er Redakteur der Frankfurter Rundschau (FR), wo er oft gesellschaftskritische Reportagen aus linkssozialistischer Perspektive veröffentlichte. Nachdem ihn FR-Herausgeber Karl Gerold 1972 entlassen hatte, weil die Zeitung in dem von Spoo herausgegebenen Buch Die Tabus der bundesdeutschen Presse scharf angegriffen worden war, klagte er erfolgreich auf seine Wiedereinstellung. 1997 schied er aus der Redaktion der FR aus, gründete gemeinsam mit anderen Journalisten im selben Jahr die Zeitschrift Ossietzky und wurde deren Herausgeber und verantwortlicher Redakteur. Hier veröffentlichte er mit Hartwig Hohnsbein und Anderen kritische Artikel unter anderem zur Bundeswehr. Zudem schrieb er unter anderem für die linke Tageszeitung junge Welt und für den Grundrechte-Report. Spoo war Gründer der Bürgerinitiative Sozialismus.
Von 1970 bis 1986 war Spoo Vorsitzender der Deutschen Journalisten-Union (dju) in der IG Druck und Papier. Im Jahr 2003 hielt er zahlreiche Reden auf Demonstrationen gegen den Irakkrieg. Von 2006 bis 2009 war er berufenes Mitglied im Stiftungsrat der Bewegungsstiftung. Er war Vorstandsmitglied der Stiftung Deutsches Holocaust-Museum. Spoo lebte zuletzt in Berlin.
| Personendaten | |
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| NAME | Spoo, Eckart |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Publizist |
| GEBURTSDATUM | 19. Dezember 1936 |
| GEBURTSORT | Mönchengladbach |
| STERBEDATUM | 15. Dezember 2016 |
| STERBEORT | Berlin |