Edda Huther (* 3. Februar 1940 in Brünn) ist eine deutsche Richterin. Sie war von 2001 bis 2005 Präsidentin des Oberlandesgerichts München und des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs.
Huther begann nach dem Studium der Rechtswissenschaft als Staatsanwältin und Richterin. Danach wechselte sie ins bayerische Staatsministerium der Justiz, um Stellungnahmen zu Verfassungsbeschwerden zu verfassen. 1975 wurde sie zur Richterin an das Oberlandesgericht München berufen. Nebenbei war sie Referentin in der Verwaltungsabteilung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes. In den 1980er Jahren war sie Vorsitzende Richterin am Landgericht Landshut. Danach wurde sie Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht München. Danach war sie Vizepräsidentin am Landgericht München I und wurde ein Jahr später dessen Präsidentin.
Huther war ab dem 1. November 2001 für fast vier Jahre Präsidentin des Oberlandesgerichtes München. Vorgängerin im Amt war Hildegund Holzheid.
Am 10. Juli 2001 wurde sie vom Bayerischen Landtag für den gleichen Zeitraum zur Präsidentin des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes gewählt. Die Arbeit als Präsidentin beim Verfassungsgerichtshofs hat laut Gesetz Vorrang vor jeder anderen Tätigkeit. Huther trat zum 1. März 2005 in den Ruhestand. Nachfolger in beiden Ämtern wurde Karl Huber (2005–2015).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Huther, Edda |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Richterin |
| GEBURTSDATUM | 3. Februar 1940 |
| GEBURTSORT | Brünn |