Edgar Callé

Edgar Ernst Leon Callé (* 31. Mai 1879 in Wien; † 22. April 1955 ebenda) war ein österreichischer Komponist und Pianist.

Leben und Wirken

Edgar Callé wurde als Sohn des Oberinspektors der Staatseisenbahnen Emil Callé geboren. Die Familie entstammt einer altfranzösischen, in der Normandie begüterten Adelsfamilie. Er besuchte in Wien das Gymnasium der Theresianischen Akademie und die Hochschule für Welthandel. Daneben nahm er privaten Musikunterricht und lernte Klavier und Kompositionslehre.

Die Beschäftigung mit der Musik schlug sich in seinem Schaffen als Opern- und Liederkomponist nieder. Im Inventar des unvollständigen Nachlasses in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek finden sich etwa 50 Titel von Liedern und Opern.

Sein Studium und seine Neigung befähigten ihn einen Bühnen- und Musikverlag zu führen und er wurde auch zum Geschäftsführer des Verbandes der Bühnenverleger. Darüber hinaus gehörte er dem Bühnenschiedsgericht und dem Schiedsgericht der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger (AKM) an.

Ehrenhalber gewidmetes Grab von Edgar Callé am Wiener Zentralfriedhof

Er ruht auf dem Evangelischen Friedhof des Wiener Zentralfriedhofs (IV,141).

Quellen

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Edgar Ernst Leon CALLE. In: evang-friedhof.at. Evangelischer Friedhof Simmering, abgerufen am 30. Oktober 2025.
Personendaten
NAME Callé, Edgar
ALTERNATIVNAMEN Callé, Edgar Ernst Leon
KURZBESCHREIBUNG österreichischer Komponist und Pianist
GEBURTSDATUM 31. Mai 1879
GEBURTSORT Wien
STERBEDATUM 22. April 1955
STERBEORT Wien