
Edgar Klier (* 23. Februar 1926 in Zwickau; † 8. Juni 2015 ebenda) war ein deutscher Maler und Grafiker.
Klier war das jüngste von drei Kindern einer christlich geprägten Bergarbeiterfamilie. Er begann 1940 eine Lehre als Keramikmaler, welche er 1943 abschloss. Als erster eingetragener Schüler besuchte er von 1948 bis 1950 die Mal- und Zeichenschule in Zwickau bei Carl Michel und Karl-Heinz Schuster. An der Hochschule für Bildende Künste Dresden studierte er von 1951 bis 1955 bei Erich Fraaß, Heinz Lohmar, Max Erich Nicola und Rudolf Bergander. Nach dem Studium war er freischaffend tätig und widmete sich vordergründig den Themen Bergbau und Landschaft. Ab 1958 beteiligte er sich u. a. mit Karl Heinz Jakob, Erika Klier, Paul Schmidt-Roller, Käthe Walter und Erik Winnertz unter dem Motto „Kunst hilft Kohle“ in einer „Künstlerbrigade“ an Studieneinsätzen vor allem im Zwickauer Steinkohlewerk Martin Hoop, wo sie Produktions- und Porträtstudien von Bergarbeitern machten.
Er betätigte sich auch als Zirkelleiter im Steinkohlenwerk Karl Marx sowie im Wismut Werk 536 der SDAG Wismut. Klier war bis 1990 Mitglied im Verband Bildender Künstler der DDR.
Er war ab 1951 mit der Malerin und Grafikerin Erika Klier verheiratet, mit der er auch gemeinsame Werk schuf.
Siehe auch
Bildindex der Kunst & Architektur

| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Klier, Edgar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 23. Februar 1926 |
| GEBURTSORT | Zwickau |
| STERBEDATUM | 8. Juni 2015 |
| STERBEORT | Zwickau |