Danach arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in Zwickau. Ab 1958 beteiligte sie sich mit dreizehn Künstlern, darunter Karl Heinz Jakob, Edgar Klier, Paul Schmidt-Roller, Käthe Walter und Erik Winnertz, unter dem Motto „Kunst hilft Kohle“ in einer „Künstlerbrigade“ an Studieneinsätzen vor allem im Zwickauer Steinkohlewerk Martin Hoop, wo sie Produktions- und Porträtstudien von Bergarbeitern machten.
Die meisten Arbeiten Erika Kliers entsprachen thematisch und stilistisch dem Sozialistischen Realismus der 1950er Jahre, den der Kunsthistoriker Lothar Lang als „vom Personenkult begünstigte posenhafte, plakative und illustrative Malerei“ charakterisierte.
Bilder Erika Kliers wurden in der Zaubertruhe veröffentlicht, dem Almanach für junge Mädchen des Kinderbuchverlags, u. a. Pioniere pflanzen ein Bäumchen, und sollten zur „sozialistischen Erziehung“ der Kinder beitragen.
Unter Wasser (1968; Keramik-Wandbild, etwa 3,50 × 2,80 m; mit Edgar Klier, technische Ausführung VEB Porzellanmanufaktur Meißen; Zwickau-Eckersbach, Mittelhalle im Erdgeschoß der damaligen Erweiterten Oberschule)
Teilnahme an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR
1957: Berlin, Ausstellungspavillon Werderstraße („Junge Künstler der DDR“)
1957 und 1958: Karl-Marx-Stadt („Mittelsächsische Kunstausstellung“)
1958/1959, 1962/1963 und 1972/1973: Dresden, Vierte und Fünfte Deutsche Kunstausstellung und VII. Kunstausstellung der DDR
1974 und 1985: Karl-Marx-Stadt, Bezirkskunstausstellungen
Klier, Erika, geb. Riedel. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts.Band6, Nachträge H–Z. E. A. Seemann, Leipzig 1962, S.146 (Textarchiv– Internet Archive– Leseprobe).
Einzelnachweise
↑Kindergruppe.deutschefotothek.de,abgerufen am 5.Oktober 2023.
↑Krankes Kind.deutschefotothek.de,abgerufen am 5.Oktober 2023.