| Edinburgh Airport | ||
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| Ansicht des Flughafens | ||
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| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | EGPH | |
| IATA-Code | EDI | |
| Koordinaten | 55° 57′ 0″ N, 3° 22′ 21″ W | |
| Höhe über MSL | 34 m (112 ft) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 9 km westlich von Edinburgh | |
| Straße | ||
| Nahverkehr | ||
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1916 | |
| Betreiber | Edinburgh Airport Ltd. | |
| Terminals | 1 | |
| Passagiere | 16.970.685 (2025) | |
| Luftfracht | 19.636 t (2025) | |
| Flug- bewegungen | 124.751 (2025) | |
| Start- und Landebahnen | ||
| 06/24 | 2558 m × 45 m Asphalt | |
| (ehemalige 12/30) | 1797 m × 46 m Asphalt | |
| (ehemalige 08/26) | 799 m × 46 m Asphalt | |
| Webseite | ||
| edinburghairport.com | ||
Der Flughafen Edinburgh (englisch Edinburgh Airport, auch Turnhouse, schottisch-gälisch Port-adhair Dhùn Èideann, IATA-Code: EDI, ICAO-Code: EGPH) ist der internationale Verkehrsflughafen der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Der durch GIP betriebene Flughafen war im Jahr 2016 mit über zwölf Millionen Passagieren der sechstgrößte Flughafen des Vereinigten Königreichs und dient als eine der Basen für easyJet und Ryanair.
Der Flughafen Edinburgh ist aus einem Militärflugplatz entstanden. Der Militärflugplatz ging 1916 als Turnhouse Aerodrome für das Royal Flying Corps als dessen nördlichste Basis für Luftverteidigung in Betrieb.
Während des Zweiten Weltkrieges war auf der Royal Air Force Station Turnhouse (kurz RAF Turnhouse) während der Battle of Britain Stützpunkt folgender Staffeln:
Nach Ende des Krieges begann eine allmähliche Umwandlung zu einem zivilen Verkehrsflughafen. 1947 wurde mit einer von British European Airways geflogenen Strecke nach London die erste zivile Flugverbindung zum Flugfeld gestartet.
Weiterhin befand sich der Flughafen in militärischer Hand. 1952 wurde die bestehende Start- und Landebahn auf 6000 Fuß (1829 Meter) erweitert, um auch für größere Flugzeuge zu taugen. 1956 errichtete man mit einem neuen Terminal ein neues Gebäude für den Zivilluftverkehr, welches wegen steigender Passagierzahlen schon fünf Jahre später ausgebaut wurde.
Im Jahr 1960 wechselte der Flughafen von militärischer in zivile Hand, als der Flughafen von der Royal Air Force an das britische Luftfahrtministerium übergeben wurde. Dieses gliederte den Flughafen 1971 in die British Airport Authority, kurz BAA ein. In den folgenden Jahren wurde stark ausgebaut, sodass im Jahr 1977 der neue und moderne Edinburgh Airport durch die Königin Elisabeth II. eingeweiht werden konnte. In den folgenden Jahrzehnten wurde der Flughafen immer wieder ausgebaut und modernisiert und erlebte das rasante Passagierwachstum in Europa der vergangenen Jahrzehnte mit.
Aufgrund von Entscheidungen der britischen Wettbewerbsbehörden gab der Betreiber BAA Limited im Oktober 2011 die Absicht bekannt, den Flughafen Edinburgh verkaufen zu wollen. Im April 2012 erfolgte schließlich der Verkauf zum Preis von 807 Millionen Pfund an GIP.
Am 29. März 2018 wurde die Bahn 12/30 geschlossen.
Am 13. September 2022 wurde der Leichnam der auf Balmoral Castle in Schottland verstorbenen Königin Elisabeth II. mit der Boeing C-17 ZZ177 der Royal Air Force, vom Flughafen Edinburgh nach RAF Northolt überführt. Dieses war bis zu diesem Zeitpunkt mit über 5 Millionen gleichzeitigen Aufrufen der im Internet meistverfolgte Flug in der Unternehmensgeschichte von Flightradar24.
Der Flughafen liegt etwa 13 km westlich der Innenstadt Edinburghs und verfügt neben der Straßenanbindung seit 2014 auch über eine Anbindung an die Edinburgh Trams.
Obwohl das Flughafengelände von zwei Bahnstrecken eingerahmt wird, hat der Flughafen selbst keine Anbindung an das Eisenbahnnetz.
Edinburgh gilt als Verkehrsknotenpunkt Schottlands. Der Flughafen Edinburgh wird von verschiedenen Fluggesellschaften bedient.
Die Ziele liegen dabei vor allem in Süd- und Südosteuropa. Teilweise existieren auch Verbindungen nach Skandinavien. Auch regionale Ziele innerhalb des Vereinigten Königreichs werden angeflogen. Zudem existieren Routen nach Nordamerika und nach China. In deutschsprachigen Gebieten werden Basel, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Innsbruck, Köln, München, Salzburg, Weeze, Wien und Zürich angeflogen.
Der Flughafen verfügt über ein zweigeschossiges Terminal. Im Erdgeschoss befindet sich der Check-in- sowie auch der Ankunftsbereich mit der Gepäckausgabe. Im Obergeschoss befinden sich die Sicherheitskontrollen sowie insgesamt 23 Flugsteige, die teilweise mit Fluggastbrücken ausgestattet sind. Die Flugsteige 13 bis 23 befinden sich in einem im September 2006 eröffneten Anbau namens South East Pier. Neben Einzelhandels- und Duty-free-Flächen gibt es auch mehrere Flughafenlounges vor Ort, darunter von British Airways.