Edith Düsing

Edith Düsing (* 11. September 1951 in Erlangen) ist eine deutsche Philosophin.

Leben

Nach dem Philosophicum (1973) und ihrer Promotion (Prädikat: opus eximium) zum Doktor der Philosophie im Jahre 1977 folgte 1984 die Habilitation im Grenzgebiet Pädagogik – Philosophie an der Universität zu Köln. Mehrfache Gastprofessuren und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Köln, Dortmund, Marburg, Mannheim, Duisburg und Siegen schlossen sich an. An der Gustav-Siewerth-Akademie Weilheim-Bierbronnen hatte Düsing von 1990 bis 2003 eine Professur inne. Von 2003 bis 2019 war sie Dozentin für Philosophie- und Geistesgeschichte an der Freien Theologischen Hochschule Gießen. Von 1989 bis 1994 war sie im Vorstand der Internationalen Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft.

Düsings Forschungsschwerpunkt ist die Philosophie der Aufklärung und des Idealismus. Sie gilt als Kennerin von Johann Gottlieb Fichte, Friedrich Nietzsche und Søren Kierkegaard.

Ihr Ehemann war Klaus Düsing, ebenfalls Philosophieprofessor.

Kritik

Im Frühjahr 2009 unterschrieb Düsing die Marburger Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“. Daraufhin wurde sie zum Objekt von Protestaktionen durch Lesben- und Schwulengruppen und den AStA der Universität zu Köln.

Veröffentlichungen (Auswahl)

als Herausgeberin

Einzelnachweise

  1. ↑ Siehe Institut für Ethik und Werte (Gießen) (Memento vom 13. Januar 2016 im Internet Archive) (PDF; 66 kB) und Internetauftritt an der FTH (Memento vom 13. Januar 2016 im Internet Archive)
Personendaten
NAME Düsing, Edith
ALTERNATIVNAMEN Kallert, Edith
KURZBESCHREIBUNG deutsche Philosophin
GEBURTSDATUM 11. September 1951
GEBURTSORT Erlangen