Eduard Bierhoff

Eduard Bierhoff (* 17. Juni 1900 in Köln; † 19. Juni 1981 in Düren) war ein deutscher Verwaltungsjurist.

Leben

Bierhoff studierte Rechtswissenschaften und promovierte zum Dr. jur. Nach neun Jahren als Kreissyndikus in Schleiden, wo er auch seine Frau kennenlernte, ging er 1937 in den Siegkreis. Dort war er zuerst stellvertretender Landrat und arbeitete in den Kriegsjahren in Vertretung als Chef der dortigen kommunalen Verwaltung.

Von 1952 bis 1965 war er Oberkreisdirektor des nordrhein-westfälischen Kreises Düren. Danach war er beim Industrie-Wasserverband in Düren tätig.

Er war verheiratet und hatte vier Kinder. Bierhoff wohnte in der Eberhard-Hoesch-Straße in Düren. Oliver Bierhoff, ehemaliger Fußballspieler und von 2018 bis 2022 Sportdirektor des DFB, und die Fernsehmoderatorin Nicole Bierhoff sind Enkelkinder von Eduard Bierhoff. Deren Vater wiederum ist Rolf Bierhoff, ehemaliges Mitglied im Aufsichtsrat von RWE. Rolf Bierhoff war zusammen mit Karl-Heinz Schnellinger Jugendnationalspieler (Torwart) und Zweitligaspieler bei der SG Düren 99 und wechselte zum Studium zum Karlsruher FV.

Sonstige Ämter

Ehrungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In: Bundesanzeiger. Jg. 25, Nr. 190, 9. Oktober 1973.
Personendaten
NAME Bierhoff, Eduard
KURZBESCHREIBUNG deutscher Verwaltungsjurist
GEBURTSDATUM 17. Juni 1900
GEBURTSORT Köln
STERBEDATUM 19. Juni 1981
STERBEORT Düren