Eduard Eggert

Eduard Eggert

Eduard Eggert (* 13. Januar 1852 in Ludwigsburg; † 21. Februar 1926 in Friedrichshafen) war ein deutscher Gefängnisdirektor und Schriftsteller.

Leben

Eggerts Vater war Amtsgerichtsdiener, seine Mutter war eine geborene Wildermuth und entfernt verwandt mit der Dichterin Ottilie Wildermuth. Der Vater wurde 1864 nach Biberach versetzt, wo Eduard Eggert die Volks- und die Lateinschule besuchte. Das Abitur legte er am Gymnasium Ehingen ab. Nach einem Jurastudium arbeitete er ab 1882 als Rechtsanwalt in Ellwangen. Als Oberjustizrat wurde er 1885 Strafanstalts-Direktor, zunächst in Stuttgart, anschließend in Schwäbisch Hall.

Eduard Eggert war daneben auch schriftstellerisch tätig. Schon mit zwölf Jahren veröffentlichte er ein erstes Gedicht in der Lokalzeitung „Anzeiger vom Oberland“. 1891 erschien dann ein erster Band „Gedichte“. Es folgten weitere Prosa-Schriften, Epen und Dramen. 1901 wurde in Stuttgart sein Drama „Gerechtigkeit“ uraufgeführt. Die beiden Dramen „Frau Wendelgard“ und „Die Welfensage“ wurden Heimatspiele von Friedrichshafen bzw. Weingarten.

Eggert war verheiratet und hatte zwei Söhne: den späteren Kunsthistoriker, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Walther Eggert-Windegg sowie den späteren Maler und Graphiker Benno Eggert. Die Kunstmalerin Maria Caspar-Filser war eine Nichte Eduard Eggerts.

Er war seit 1895 Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung AV Alania Stuttgart im CV.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Cartellverband der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen: Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des CV, des Cartell-Verbandes der Katholischen Deutschen Studentenverbindungen. - Wien, 1914, S. 387.