Edward M. Bernstein

Edward Morris Bernstein (* 16. Dezember 1904 in Bayonne/New Jersey; † 8. Juni 1996 in Washington, D.C.) war ein US-amerikanischer Ökonom, Hochschullehrer und langjähriger Forschungsdirektor des Internationalen Währungsfonds (IMF).

Leben und Wirken

Edward M. Bernstein studierte Wirtschaftswissenschaft an der University of Chicago und legte dort 1927 ein Examen ab. Seine Promotion zum Ph.D. erfolgte 1931 an der Harvard University. Von 1930 bis 1935 unterrichtete er an der North Carolina State University. Bis 1940 hatte er dann eine Professur für Wirtschaftswissenschaft an der University of North Carolina inne. Von 1940 bis 1946 versah er eine leitende Beratertätigkeit am U.S. Department of Treasury. In dieser Funktion nahm er als Mitglied der Delegation der USA an der Konferenz der Vereinten Nationen in Bretton Woods teil. Hierbei leistete er Entscheidendes bei der Gründung des Internationalen Währungsfonds. Bis 1958 war er dann Forschungsdirektor des IMF. Anschließend gründete er mit EMB (Ltd.) Research Economists ein privates Unternehmen zur Wirtschafts- und Währungsberatung, das er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1981 als Präsident leitete.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Außerdem zahlreiche Aufsätze und Artikel in Fachzeitschriften.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Edward M. Bernstein Papers. In: The University of North Carolina Chapel Hill / University Library (mit biographischen Daten u. a.); Statement of IMF Managing Director Michel Camdessus on the Death of Edward M. Bernstein vom 12.6.1996 (beides abgerufen am 27. Oktober 2026).
Personendaten
NAME Bernstein, Edward M.
ALTERNATIVNAMEN Bernstein, Edward Morris (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Ökonom
GEBURTSDATUM 16. Dezember 1904
GEBURTSORT Bayonne/New Jersey
STERBEDATUM 8. Juni 1996
STERBEORT Washington, D.C.