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In der ersten Bedeutung umfasst er eine große Gruppe von Zustandsbildern, die zwar zur Schizophrenie zählen, jedoch nicht zu den Kernschizophrenien gehören. Beispiele sind vorübergehende schizophrene Zustände oder periodische Krisen. Ziel des Begriffs ist es, die stigmatisierende Wirkung der Diagnose Schizophrenie zu vermeiden.
Die zweite Bedeutung beschreibt verbale Aggressionen von Psychopathen, die damit ihren eigenen Wert durch das Herabsetzen anderer bestätigen.
Literatur
Karl Peter Kisker: Kernschizophrenie und Egopathie. In: Nervenarzt. 35, 1964, S. 286–294.
Karl Peter Kisker: Der Egopath. In: Soc. Psychiat. 3, 1968, S. 19–23.
Einzelnachweise
↑Ronald Bottlender; Pschyrembel Redaktion:Egopathie.Pschyrembel,Juli 2022,archiviertvomOriginalam13.Juni 2023;abgerufen am 18.Juni 2023:„Verbal-aggressives, herabwürdigendes Verhalten von Personen mit Persönlichkeitsstörungen mit der Intention, den eigenen Zustand zu überspielen und den eigenen Wert gegenüber Anderen zu bestätigen oder zu erhöhen [...]“