Ekhymosis

Ekhymosis
Allgemeine Informationen
Herkunft Medellín, Kolumbien
Genre(s) Latin Rock, Thrash Metal
Aktive Jahre 1987–1999; ab 2012
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Juan Esteban Aristizábal
Akustik, E-Gitarre
Fernando Tobón
Gesang
Alex Okendo (1987–1989)
Gitarre, Bass
Andrés García (1987–1999; 2012–2025)
Bass
Felipe Zarate (1987–1990)
Esteban Mora (1987–1993)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Julián Orrego
Gitarre
James Agudelo (seit 2012)
Bass
Diego Layos (seit 2025)
Schlagzeug
Mauricio Estrada (seit 2012)
Keyboards
Diego Gómez
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Juan Fernando Montoya Lalinde (1988–1989)
Gitarre
Jose Uribe (1990–1993)
Schlagzeug
Jose David Lopera (1994–1999)
Gitarre
Fernando „Toby“ Tobon (1994–1999)
Keyboards
Alejandro Ochoa (1994–1996)
Perkussion
Felipe „El Pisco“ Martínez (1994–1996)
Gitarre
Oscar Osorio (2012–2013, 2015–2017)
Gitarre
Santiago Mora (2012–2015)
Gesang
Santiago Giraldo (2012–2015)
Gitarre
Diego Vargas (2013–2014)
Gitarre
Felipe Manrique
Gitarre
Luis Duqueiro (2015–2020)

Ekhymosis ist eine kolumbianische Rock- und Metal-Band.

Bandgeschichte

Ursprüngliche Band

Ekhymosis wurde 1988 in der Stadt Medellín gegründet. Mitglieder waren Juan Esteban Aristizábal, heute besser bekannt als „Juanes“, zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre alt, Fernando Tobón, der heute noch in Juanes' Band spielt, Andrés García und José David Lopera. Der Name der Band bedeutet „Bluterguss“ auf Griechisch. Die Band begann als Thrash-Metal-Gruppe. Zum ersten Line-up gehörte außerdem Alex Oquendo, der sich später Masacre anschloss.

Das erste Album Niño gigante erschien 1992 und wurde ein riesiger Erfolg. Es soll sich mehr als sieben Millionen Mal verkauft haben und gilt als Meilenstein der kolumbianischen Metalgeschichte.

Mit den Folgealben, die ähnlich erfolgreich waren, schwächte sich der Stil immer mehr zum Pop-Rock und zum Latin Rock ab. Zu ihren wichtigsten Werken zählen Ciudad Pacífico aus dem Jahr 1994, Amor Bizarro aus dem Jahr 1995 und El Grito del Amor aus dem Jahr 1996. Kommerzieller Höhepunkt war die Single La Tierra, eine Powerballade. Daneben erschienen ein Unplugged- sowie ein Livealbum.

1998 erschien das letzte selbstbetitelte Album, das mit den Ursprüngen der Band kaum noch etwas zu tun hatte.

Die Band löste sich 1998 auf, nachdem Juanes beschloss, nach Los Angeles zu gehen und eine Solokarriere zu starten. Trotz des enormen Erfolgs von Ekhymosis sah Juanes außerhalb Kolumbiens kein weiteres Potential für die Band. Seine Solokarriere lief auch international erfolgreich, insbesondere sein Hit La camisa negra machte ihn bekannt.

Reunion

2012 führte der Bassist Andrés Garcia die Band in ansonsten vollkommen neuer Besetzung wieder zusammen. Die Band wandte sich wieder ihren musikalischen Wurzeln zu. 2016 erschien mit Paz con cadenas ein neues Album.

Musikstil

Auf den ersten Alben war die Band im Wesentlichen von Bands wie Slayer und Metallica geprägt. Mit dem kommerziellen Erfolg verschoben sich auch die musikalischen Einflüsse. Die Härte des ersten Albums trat immer mehr in den Hintergrund. Einflüsse wie Soda Stereo, Fito Páez, Maná und Silvio Rodríguez traten in den Vordergrund. Musikalisch war die Band nun dem Pop-Rock und dem Latin Rock zuzuordnen.

Besetzung

Diskografie

Alben

EPs

Split-Veröffentlichungen

Livealben

Kompilationen

Singles

Demos

Einzelnachweise

  1. 1 2 Drago Bonacich: Ekhymosis bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 20. August 2026.
  2. 1 2 admin: Ekhymosis: La Banda de Thrash Metal que Juanes Lideró Antes de la Fama. In: La Torre News. 9. August 2026, abgerufen am 20. August 2026 (spanisch).
  3. 1 2 3 4 Canal Capital: Ekhymosis: la banda con la que juanes abrió camino en el rock. In: Canal Capital. 5. September 2025, abgerufen am 20. August 2026 (spanisch).
  4. ↑ admin: El Pasado Metalero de Juanes: La Historia de Ekhymosis, su Primera Banda. In: La Torre News. 9. August 2026, abgerufen am 20. August 2026 (spanisch).
  5. 1 2 La historia de Ekhymosis y algunas historias que no sabías | Radiónica. Abgerufen am 20. August 2026 (spanisch).
  6. ↑ Alex Henderson: Ekhymosis bei AllMusic (englisch). Abgerufen am 20. August 2026.
  7. ↑ Juanes – laut.de – Band. Abgerufen am 20. August 2026.
  8. ↑ Lothar Gerber: Metallica feiern Juanes und sein ‘Seek And Destroy’-Cover. In: Metal Hammer. 17. Juli 2019, abgerufen am 20. August 2026.