Eleonore ist ein weiblicher Vorname.
Die Etymologie des Namens ist ungeklärt.
Die manchmal hervorgebrachte Herleitung von Helene gilt als unwahrscheinlich.
In Deutschland ist der Name seit mehr als 500 Jahren nachweisbar. Durch William Shakespeares Werke wurde Eleonore in Deutschland populär und nicht zuletzt durch Eleonore Prochaska volkstümlich. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Name relativ beliebt, gehörte jedoch nie zu den Spitzenreitern der Vornamenscharts. Heute wird der Name nur noch selten gewählt. Zwischen 2010 und 2021 wurden nur etwa 400 Mädchen Eleonore genannt. Dagegen belegte Eleonora im Jahr 2021 Rang 268 der Vornamenscharts.
In Österreich nahm die Popularität des Namens in den vergangenen Jahren zu. Im Jahr 2021 belegte Eleonore Rang 475 der Vornamenscharts und wurde an 10 Mädchen vergeben. In der Schweiz leben aktuell 520 Personen mit Namen Eleonore (Stand 2021).
Im Jahr 2022 lebten in Schweden 1978 Frauen mit Vornamen Eleonore, bei 540 davon handelt es sich um den Rufnamen (Stand 2021). Ihr Durchschnittsalter beträgt 41,8 Jahre.
Eleonore war in den Niederlanden vor allem in den 1940er bis 1960er Jahren beliebt. Heute kommt er seltener vor.
In Frankreich war Eleonore zu Beginn des 20. Jahrhunderts relativ beliebt. Zur Mitte des Jahrhunderts wurde er seltener vergeben. Von den 1960er Jahren bis 2009 nahm die Popularität wieder zu. Dann fiel seine Beliebtheit rasch ab, belegte er im Jahr 2010 noch Rang 165 der Vornamenscharts, gehörte er zwei Jahre später schon nicht mehr zu den 500 meistgewählten Mädchennamen. Zur gleichen Zeit nahm jedoch die Vergabe der Schreibweise Eléonore, dann auch Éléonore sprunghaft zu, die beide im Jahr 2021 eine Top-200-Platzierung erreichten.
bis 19. Jahrhundert
ab 19. Jahrhundert
Zwischenname