| Elf | |
|---|---|
| 11 | |
| Darstellung | |
| Römisch | XI |
| Dual | 1011 |
| Oktal | 13 |
| Duodezimal | B |
| Hexadezimal | B |
| Chinesisch | 十一 |
| Mathematische Eigenschaften | |
| Vorzeichen | positiv |
| Parität | ungerade |
| Faktorisierung | Primzahl |
| Teiler | 1, 11 |

Die Elf (11) ist die natürliche Zahl zwischen Zehn und Zwölf. Sie ist ungerade und eine Primzahl.
Das Zahlwort elf, noch bis ins 19. Jahrhundert eilf, stammt vom althochdeutsch-mittelhochdeutschen Wort einlif/einlef/eilif („eins darüber“, „elf“) ab, gebildet aus den Wurzeln ein („eins“) und lif („übrig“) (vgl. englisch „left“), aus indogermanischer Wurzel *liku- („übrig sein“). Es bedeutet also ungefähr „Rest eins“. Es beschreibt den Rest, der bleibt, wenn man von elf (mit den Fingern) zehn abgezählt hat. Eine ähnliche Bildung gibt es im Litauischen: Die Zahlen elf bis neunzehn werden dort mit der Endung -lika gebildet, die zur Familie des Wortes leihen - (über)lassen gehört.
Das lateinische Wort undecim und das griechische ἕνδεκα (hendeka) finden sich in Fremdwörtern wie Undezime, Undekasilan und Hendekasyllabus.

Die Vereinigung der XI in Berlin und Die Elf in München waren zwei bedeutende Gruppen Bildender Künstler am Ende des 19. Jahrhunderts und Vorläufer der Münchner Sezession bzw. der Berliner Secession. Die Gruppe 11 war eine Stuttgarter Künstlergruppe in den 1950er Jahren.
Ein Elfchen ist ein kurzes Gedicht mit einer vorgegebenen Form. Es besteht aus elf Wörtern, die in festgelegter Folge auf fünf Verszeilen verteilt werden.