Mircea Eliade

Mircea Eliade, 1933.Signatur Mircea Eliade

Mircea Eliade [ˈmirtʃa eliˈade] (* 24. Februarjul. / 9. März 1907greg. in Bukarest; † 22. April 1986 in Chicago) war ein rumänischer Religionswissenschaftler beziehungsweise Religionsphilosoph und Schriftsteller.

Leben

Eliades Wohnung in Bukarest (1934–1940)

Mircea Eliade wurde 1907 als Sohn des Offiziers der rumänischen Landstreitkräfte (Forțele Terestre Române) Gheorghe Eliade (dessen ursprünglicher Nachname Ieremia war) und seiner Ehefrau Jeana, geborene Vasilescu (1884–1974), in Bukarest geboren. Sein Vater Gheorghe Eliade (1868–1951) war ein gläubiger orthodoxer Christ, der die Geburt seines Sohnes vier Tage vor dem tatsächlichen Datum registrieren ließ, passend zum liturgischen Kalenderfest der Vierzig Märtyrer von Sebaste. Mircea Eliade hatte eine Schwester, Corina, die Mutter des späteren Semiologen Sorin Alexandrescu. Mircea Eliade hatte noch einen älteren Bruder Nicu (* 1906) und eine jüngere Schwester Corina Eliade (* 1913). Seine Familie verlegte ihren Lebensmittelpunkt von Tecuci nach Bukarest und ließ sich schließlich im Jahr 1914 in der Hauptstadt nieder, wo sie ein Haus in der Melodiei-Straße in der Nähe von Piața Rosetti erwarb. Hier lebte Mircea Eliade bis in seine späte Jugendzeit.

Ab dem Jahr 1925 studierte er Philosophie an der dortigen Universität unter Nae Ionescu bis zum Abschluss im Jahr 1928. Er reiste mit 21 Jahren nach Indien, studierte dort von 1928 bis 1931 an der University of Calcutta indische Philosophie und schrieb infolgedessen eine Arbeit über den Yoga, die er nach seiner Rückkehr in Bukarest als Dissertation vorlegte.

Von 1934 bis 1938 arbeitete Eliade an der Universität Bukarest als Assistent Ionescus. Ab 1937 sympathisierte er nach einer bis dahin eher nur nationalistischen Phase mit der antisemitischen und faschistischen Eisernen Garde (Legionärsbewegung, „Legion des Erzengels Michael“, rumänisch Legiunea Arhanghelului Mihail) in Rumänien. Hier wurde er – genauso wie bei vielen Grundzügen seiner Arbeiten – durch seinen Doktorvater Nae Ionescu beeinflusst.

Am 10. Dezember 1933 hatte der liberale Premierminister Ion Duca die Organisation der Eisernen Garden auflösen lassen. Es folgten etliche Verhaftungen. Ende Dezember wurde Ion Duca von Legionären der Eisernen Garde in Sinaia ermordet. Im Jahr 1937 unterstützte Mircea die Garde aktiv im Wahlkampf für die Parlamentswahlen. Die Klärung seiner antisemitischen Position bleibt fragil, denn obgleich er viele jüdische Freunde hatte, zum Beispiel Mihail Sebastian, unterstützte er die rechte und auch antisemitische rumänische Regierung. Am 10. Februar 1938 entließ der rumänische König Carol II. die Regierung und ersetzte sie durch eine Königsdiktatur, um eine Regierungsbildung mit Ministern aus der Eisernen Garde zu verhindern. In deren Folge wurde auch Mircea Eliade verhaftet und verbrachte einige Zeit im Gefängnis. Ab 1940 arbeitete er als Propagandabeauftragter an der rumänischen Botschaft in London und von 1941 bis 1945 in Lissabon für die faschistische Regierung in Bukarest.

Ab 1945 lebte und lehrte er in Paris und schrieb hier seine bedeutendsten religionswissenschaftlichen Werke. Ab August 1950, eingeladen von Olga Fröbe-Kapteyn, nahm er erstmals an einer der Eranos-Tagungen in Ascona am Lago Maggiore teil, wo er C. G. Jung kennenlernte. An den Eranos-Tagungen nahm er bis 1963 aktiv teil.

Ab 1957 war er Professor für Religionswissenschaften an der University of Chicago. Nach 1945 veröffentlichte er vereinzelt Beiträge in Zeitschriften der Legionärsbewegung. Später näherte er sich der Neuen Rechten in Frankreich, und bis zu seinem Tode hielt er Kontakt zu legionären Freunden. Gemeinsam mit Ernst Jünger gab er die Zeitschrift Antaios. Zeitschrift für eine freie Welt heraus, die von 1959 bis 1971 alle zwei Monate im Klett-Verlag erschien. 1966 wurde Eliade in die American Academy of Arts and Sciences und 1970 in die British Academy gewählt. Postum wurde er zum Mitglied der Rumänischen Akademie ernannt.

Sein literarisches Werk umfasst Romane (Das Mädchen Maitreyi), fantastische Erzählungen (Nächte in Serampore, Das Geheimnis des Doktor Honigberger) und Reisebeschreibungen (Indisches Tagebuch). Er schrieb auch für die avantgardistische Literaturzeitschrift Contimporanul.

Grabstätte von Mircea Eliade auf dem Oak Woods Cemetery, Chicago

Seit 1958 in Chicago veröffentlichte er seine wissenschaftlichen Arbeiten in Englisch, seine Erinnerungen und Essays in Französisch und seine Belletristik in Rumänisch.

Wissenschaftliche Arbeit

Eliade gehörte zu den bedeutendsten Religionsphänomenologen der Gegenwart, obwohl sein Werk von vielen Seiten immer wieder kritisiert wurde und wird. Reinhold Schwenzer schrieb 2016 in der Zeitschrift für junge Religionswissenschaft, dass viele Theorien Eliades – etwa dass Hierophanien die Grundlage der Religion bilden und die menschliche Realitätserfahrung in sakrale und profane Raum und Zeit spalten – nicht als religionswissenschaftliche, sondern als religionsphilosophische Arbeiten betrachtet werden müssten. Dies würde den meisten Kritikpunkten den Boden entziehen.

Einer seiner wichtigsten Beiträge zur Religionsphilosophie war seine Theorie der ewigen Wiederkehr. Diese besagt, dass Mythen und Rituale nicht einfach an Hierophanien erinnern, sondern, zumindest in den Köpfen der Religiösen, tatsächlich daran teilhaben. Eliade suchte die tiefere Bedeutung religiöser Phänomene zu begreifen. Hierbei vertrat er die Ansicht, dies sei nur durch ein Verstehen von innen heraus möglich: durch ein Erfassen des Glaubens auf der Gefühlsebene. Er führte damit eine im Wesentlichen von Rudolf Otto gegründete und von Gustav Mensching weiter differenzierte Richtung der Religionswissenschaft philosophisch fort, in der das Vergleichen und Verstehen religiöser Erfahrung in den Vordergrund gerückt wurde. Eliade erachtete zwar auch den systematischen Aspekt der Religionswissenschaft als durchaus wichtig, brachte aber auch eine Kritik an, indem er behauptete, der systematische Aspekt erfasse nicht die Vielfalt des Gegenstands. Zugunsten dieser phänomenologischen Forschung verzichtete er meistens darauf, historische Kontexte genauer zu betrachten. Es ging ihm um die übergeschichtliche Bedeutung und die Universalität religiöser Phänomene, deren Archetypen (im Sinne von beispielhaften Vorbildern) er darstellen wollte. In seinen Betrachtungen ging Eliade stets von der nachweisbaren Wirklichkeit der religiösen Phänomene aus. Ob er tatsächlich an sie glaubte, lässt er weitgehend offen.

Bedeutung für die Schamanismusforschung

Mircea Eliade war kein Feldforscher, er bezog seine Daten aus verschriftlichten Primär- und Sekundärquellen. Eliade studierte eine Vielzahl ihm zur Verfügung stehenden Schriften und Veröffentlichungen zum Schamanismus, um die für ihn entscheidenden, gemäß seiner Ausgangshypothese, zuordenbaren Aspekte zusammenzubringen. Dabei bediente er sich eines interpretierenden, hermeneutisch orientierten Blickwinkels. Eliades Bestreben war es, das Heilige, Transzendente in den menschlichen Kulturen zu ergründen.

Eliade gilt als der Pionier und Begründer des ersten „spirituellen Schamanismus-Konzeptes“. Er konzipierte den Schamanismus als das weltweit verbreitete Ur-Phänomen der menschlichen Religiosität und Transzendenzbedürftigkeit und erhob die (passive) ekstatische Trance mit dem „Seelenflug in die Geisterwelt“ zum zentralen Merkmal aller schamanischer Phänomene.

Die Ausgangshypothese seiner Betrachtungen zum Schamanismus war, dass das Transzendente und Sakrale sich fundamental im Menschen manifestieren würden. Dabei sei im Gattungswesen Mensch die Ursache für den Prozess des Transzendierens der Wirklichkeit stets die gleiche, lediglich die Ausformungen, welche der Prozess im spirituell-religiösen Kontext annehme, sei verschieden. Mircea Eliade sah im „Schamanismus“ universale und letztlich archaische Muster, deren Gehalt es abzubilden gelte. Dabei ging er davon aus, dass es in jeder „schamanischen Kultur“ eine ubiquitäre Vorstellung einer „Weltenachse“ („axis mundi“) gäbe, was in der Essenz auf das Konzept dreier Welten hinwiese.

In seinem Werk Le chamanisme et les techniques archaïques de l’extase von 1951 und späteren revidierten französischen Ausgaben (1968 und 1978), deren deutsche Ausgabe erstmals als Schamanismus und archaische Ekstasetechnik 1957 vorlag, betrachtete Mircea Eliade den Schamanismus als ein spirituell-religiöses Phänomen; er verglich, aus Aufzeichnungen Dritter, dabei die Schamanen der Ethnien in Zentralasien und Sibirien, Afrika und Australien, Nord- und Südamerika, der Griechen und der Germanen. In der Einleitung zu seinem Werk führte Mircea Eliade methodologische Informationen auf, die seine wissenschaftstheoretische Position umreißen und seine Intentionen darlegen. Im ersten Teil des Werkes widmete er sich den Rekrutierungsmethoden und dem Schamanismus im Allgemeinen. Eliade grenzte dabei die ekstatischen von psychopathologischen Bewusstseinszuständen ab. Nachfolgend berichtete er über Initiationskrankheiten und –träume, die Erlangung der Schamanenkraft und die schamanische Initiation. Dann folgten Bemerkungen zum Aussehen, der Erstellung von Schamanentrachten und der Bedeutung der Trommel, die bei den Schamanen Zentral- und Nordasiens Wichtigkeit haben. Es folgten allgemeine Betrachtungen zur „Auffahrt zum Himmel“ und den „Abstieg in die Unterwelt“, zu magischen Heilungen, der Rolle des Schamanen als Seelenbegleiter sowie über schamanische Kosmologie. Weitere Überlegungen zum Schamanismus in Nord- und Südamerika, Südostasien und Ozeanien, bei den Indogermanen sowie in Tibet und China schlossen sich an, abschließend zu Mythen, Symbole und Riten. Insbesondere die Verwendung von Daten aus zweiter Hand wurde kritisch angemerkt. Seit den 1990er Jahren wurde das Werk von Eliade innerhalb der Ethnologie jedoch mehr und mehr kritisiert.

Die englische Übersetzung von Le chamanisme et les techniques archaïques de l’extase erschien 1964 unter dem Titel Shamanism: Archaic Techniques of Ecstasy. Damit löste Eliade bei der Veröffentlichung in den USA in intellektuellen Kreisen Begeisterung für dieses Thema aus. Lange Zeit galt seine Arbeit als das Standardwerk zum Schamanismus. Eliade wirkte der in damaligen Fachkreisen weit verbreiteten Meinung entgegen, es handele sich bei schamanischen Erfahrungen um pathologische Zustände und bei den Schamanen um Geisteskranke oder Scharlatane. Eliade schrieb den tribalen Spiritualitätsformen den gleichen Wert wie den historischen Religionen zu, weil die tribalen Spiritualitätsformen seiner Meinung nach dem ursprünglichen Zugang zum Heiligen näher stehen. Er weitete den Begriff des Schamanismus universell aus, insofern als er bei ihm nicht mehr nur die Weltanschauung und Praxis einiger sibirischer Ethnien bezeichnet.

Insbesondere Eliades Annahme der Universalität einer „Drei-Welten-Lehre“ des Schamanismus gilt im mainstream einzelner wissenschaftlicher Disziplinen als umstritten bzw. widerlegt; viele seiner Aussagen wurden seiner schriftstellerischen Phantasie zugeschrieben. Auch wird die Annahme kritisch gesehen, dass der Schamanismus eine frühe Form globaler altsteinzeitlicher Spiritualität gewesen sei.

Philosophische Bedeutung

Philosophisch setzte er sich für eine Aufwertung von Mythos, Religion und Erfahrung – sozusagen gegen Geschichte und Wissenschaft – ein und suchte noch in einer für ihn entzauberten modernen Welt nach Überbleibseln religiösen Verhaltens. Er betonte, dass die Überlegenheit des modernen Menschen gegenüber dem Primitiven nur scheinbar existiert, jedoch oft sogar das Gegenteil der Fall sei. Er beschreibt die notwendige metaphysische Bedeutung archaischer Ontologie. Für Eliade kommt im Mythos das Sakrale zum Vorschein, dies bilde die wirkliche Grundlage der Welt. Im Mythos werde nicht nur geschildert, wie der Kosmos als Ganzes, sondern auch jeder einzelne Teil in der Natur entstanden ist. Das vom Menschen Gemachte und die Entstehung der herrschenden Dynastien werden erklärt und durch Beantwortung der Warum-Frage begründet. Mythen und Rituale liefern nach Eliade die kosmogonische Legitimierung für die traditionelle Gesellschaft und damit das räumliche Zentrum für deren kosmische Einordnung. Die Gegensatzpaare Ordnung – Chaos und Profan – Sakral nimmt Eliade als Ausgangspunkt seiner antike Hochkulturen und primitive Gesellschaften vergleichenden Betrachtungen. In periodischen Ritualen müsse die Welterschaffung wiederholt und die Ordnung erneuert werden, um nicht ins Chaos zurückzufallen. Die Trennung vom Bereich des Sakralen sei vollzogen, sie kann nur noch über mythologische Hilfskonstruktionen (einer verbindenden Achse, die Weltenachse (lateinisch axis mundi) oder Weltensäule, wie sie sich auch in der Himmelsleiter, dem Weltenbaum, Baum des Lebens, Baum der Erkenntnis, Yggdrasil, aber auch den Heiligen Bergen, Höhenheiligtümer oder Nabel der Welt usw. darstellen) von Schamanen überwunden werden.

Angehörige der verschiedenen Kulturen können unterschiedliche spirituelle Umgangsweisen mit der Weltenachse entwickeln, zum einen können durch Opferungen, Gebeten und Verehrungen symbolische Verbindungen in die Anderswelt hergestellt werden. Der andere Weg ist der, des direkten Aufstiegs in die Anderswelt durch den Schamanen selbst. Der schamanisch Handelnde begibt sich dabei metaphorisch „hinauf oder hinab“ in die Anderswelt, um Kenntnisse zu erlangen.

Briefmarkenausgabe zum 100. Geburtstag von Mircea Eliade (Republik Moldau 2007)

Werke

Wissenschaftliche Arbeiten

Co-Autorschaft und Herausgeberschaft

Belletristik

Deutschsprachige Zusammenstellungen

Autobiographisches

Literatur

Filme

Commons: Mircea Eliade – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ dagegen 13. März: Bryan Rennie: Mircea Eliade. (Memento vom 5. Februar 2009 im Internet Archive) www.westminster.edu
  2. ↑ Familiengeschichte von Jeana Vasilescu geni.com
  3. ↑ Paul E. Michelson: Ieremia to Eliade 1899: Notes and Queries. (Abstract), auf archivamoldaviae.ro archivamoldaviae.ro, siehe auch auf academia.edu academia.edu
  4. ↑ Müller 2004, Turcanu 2006.
  5. ↑ Alexandra Laignel-Lavastine: Cioran, Eliade, Ionesco: L’oubli du fascisme. Presses Universitaires de France, Paris 2002, S. 275–328.
  6. ↑ William McGuire, Bollingen: An Adventure in Collecting the Past, Princeton University Press 1989, S. 150f.
  7. ↑ Hannelore Müller: Der frühe Mircea Eliade. Sein rumänischer Hintergrund und die Anfänge seiner universalistischen Religionsphilosophie. Lit, Münster 2004, S. 94, 89, 103.
  8. ↑ Alexandra Laignel-Lavastine: Cioran, Eliade, Ionesco: L’oubli du fascisme. Presses Universitaires de France, Paris 2002, S. 461 f., 485–490.
  9. ↑ Deceased Fellows. British Academy, abgerufen am 24. Mai 2020.
  10. 1 2 Reinhold Schwenzer: Grenzen religionswissenschaftlicher Mircea-Eliade-Rezeption. Denken an der Schnittstelle zwischen Religionsphilosophie und Religionswissenschaft. In: Zeitschrift für junge Religionswissenschaft. Nr. 11, 27. April 2016, ISSN 1862-5886, doi:10.4000/zjr.651.
  11. ↑ Mircea Eliade: Kosmos und Geschichte der Mythos der ewigen Wiederkehr. 1. Auflage. Frankfurt, M 2007, ISBN 978-3-458-72004-1.
  12. ↑ Mary Jo Meadow: Archetypes and patriarchy: Eliade and Jung. Journal of Religion and Health, (1992) 31(3), 187–195. doi:10.1007/bf00986271
  13. ↑ Mircea Eliade: Das Heilige und das Profane. Vom Wesen des Religiösen. (= Band 31, rowohlts deutsche enzyklopädie) Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1957
  14. ↑ Haringke Fugmann: Diese Welt und die andere Welt: Theologische Analyse „schamanischer“ Metaphysiken im Kontext der Nachmoderne (PDF; 213 kB), S. 10.
  15. ↑ Reinhold Schwenzer: Grenzen religionswissenschaftlicher Mircea-Eliade-Rezeption. Denken an der Schnittstelle zwischen Religionsphilosophie und Religionswissenschaft. Zeitschrift für junge Religionswissenschaft, 11 (2016), https://doi.org/10.4000/zjr.651, auf
  16. ↑ Richard Reschika: Mircea Eliade zur Einführung. Junius, Hamburg 1997, ISBN 3-88506-960-1, S. 44 f.
  17. ↑ Harald Meller, Kai Michel: Das Rätsel der Schamanin. Eine archäologische Reise zu unseren Anfängen. Rowohlt, Hamburg 2022, ISBN 978-3-498-00301-2, S. 124
  18. ↑ Mircea Eliade: Schamanismus und archaische Ekstasetechnik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1975, S. 249 f.
  19. ↑ Heiko Grünwedel: Da und nicht Da. Oder: Kritik des reinen Schamanismus. Eine Relektüre essentialistischer Wesensbestimmungen ausgehend von der gegenwärtigen Praxis. „4. Mircea Eliade“; Vortrag auf ebz-alexandersbad.de In: Heiko Grünwedel: Schamanismus zwischen Sibirien und Deutschland: Kulturelle Austauschprozesse in globalen religiösen Diskursfeldern. transcript-Verlag, Bielefeld 2013, ISBN 978-3-8376-2046-7, in ausführlicher Form
  20. ↑ Alice Beck Kehoe: Shamans and Religion: An Anthropological Exploration in Critical Thinking. Waveland Press, Prospect Heights (Illinois) 2000, ISBN 978-1-57766-162-7
  21. ↑ Andrei A. Znamenski: The Beauty of the Primitive. Shamanism and the Western Imagination. Oxford, 2007, S. 165–185, auf books.google.de S. 171 f.
  22. ↑ Harald Meller, Kai Michel: Das Rätsel der Schamanin. Eine archäologische Reise zu unseren Anfängen. Rowohlt, Hamburg 2022, ISBN 978-3-498-00301-2, S. 125
  23. ↑ Haringke Fugmann: Diese Welt und die andere Welt: Theologische Analyse „schamanischer“ Metaphysiken im Kontext der Nachmoderne (PDF; 213 kB), S. 11.
  24. ↑ Ronald Edmund Hutton: Shamans: Siberian Spirituality and the Western Imagination. Hambledon and London, London / New York 2001, ISBN 978-1-852-95324-9
  25. ↑ Mircea Eliade: Schamanismus und archaische Ekstasetechnik. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1975, ISBN 978-3-518-07726-9. S. 254
  26. ↑ vergleiche auch Entrückung, Himmelfahrt, Trance, Veränderter Bewusstseinszustand, Außerkörperliche Erfahrung
Personendaten
NAME Eliade, Mircea
KURZBESCHREIBUNG rumänischer Religionswissenschaftler, Philosoph und Schriftsteller
GEBURTSDATUM 9. März 1907
GEBURTSORT Bukarest
STERBEDATUM 22. April 1986
STERBEORT Chicago