Elisabeth Báthory

Erzsébet Báthory, Gemälde von 1869

Elisabeth Báthory (verheiratet Elisabeth Nádasdy; ungarisch Báthory Erzsébet [ˈbaːtori ˈɛrʒeːbɛt], slowakisch Alžbeta Bátoriová/Báthoryová; * 7. August 1560 in Nyírbátor, Ungarn; † 21. August 1614 auf Burg Čachtice (Schächtitz), Königreich Ungarn) war eine ungarische Gräfin aus dem Haus der Báthory von Ecsed. Ihre Verurteilung als Mörderin im Jahr 1611 ließ die Legende der „Blutgräfin“ entstehen, die die Vorlage für zahlreiche künstlerische Bearbeitungen lieferte.

Leben

Jugend und Ehe

Erzsébet Báthory im Alter von 25, Gemälde aus dem 16. Jahrhundert

Elisabeth Báthory wurde 1560 als Tochter von Georg Báthory von Ecsed (ungarisch Báthory György) und Anna Báthory von Somlyó geboren. Ihre Eltern trugen zwar denselben Familiennamen, waren aber nicht eng verwandt, da sich die Linien Ecsed und Somlyó anderthalb Jahrhunderte zuvor getrennt hatten. Ihr Onkel Stephan Báthory (ungarisch Báthory István) wurde später König von Polen. Elisabeth war eines von vier Kindern aus der dritten Ehe ihrer Mutter. Sie hatte einen Bruder, Stephan (ungarisch István, 1555–1605), und zwei Schwestern: Klara (ungarisch Klára), die 1567 Mihály Várdai heiratete, und Sofia (ungarisch Zsófia). Elisabeth wuchs auf der Familienburg in Ecsed auf.

1571 wurde sie mit elf Jahren mit dem fünf Jahre älteren Franz Nádasdy von Fogarasföld verlobt. Dessen Mutter Ursula hatte zwei Jahre vorher Burg Čachtice als Mitgift für ihn gekauft und starb im Jahr der Verlobung. Die Hochzeit fand am 9. Mai 1575 statt, als Elisabeth 14 Jahre alt war. Báthory änderte ihren Nachnamen in Báthory-Nádasdy. Das Paar Báthory-Nádasdy wohnte auf Burg Čachtice (deutsch: Schächtitz, ungar. Csejte) zwischen Piešťany und Neustadt an der Waag in der Gegend von Neutra (ungar. Nyitra, slowak. Nitra). Franz war oft außer Haus und kämpfte als Kommandant im königlichen Ungarn gegen die Osmanen. Er nahm an den Rückeroberungen von Esztergom, Vác, Székesfehérvár, Visegrád und Győr teil, wurde zum Ritter geschlagen und erwarb sich durch sein hartes Vorgehen den Beinamen „Schwarzer Ritter“. Elisabeth führte den Haushalt der Burg. Sie verwaltete das Erbe der Kanizsay und der Nádasdy für ihren Mann.

Franz Nádasdy

Das Königreich Ungarn unter Herrschaft des Hauses Habsburg verschuldete sich zur Finanzierung des Krieges hoch bei den Nádasdy.

1585 gebar Báthory im Alter von 25 Jahren ihr erstes Kind, die Tochter Anna. Ein Gemälde von Báthory wurde im selben Jahr gemalt. Zwischen 1586 und 1594 bekam sie Ursula und Andreas, die beide als Kinder starben, und danach Katharina. Báthory war 38 Jahre alt, als 1598 der Sohn Paul – Haupterbe des Paares – geboren wurde.

Ihr Bruder Stephan, Erbe der Báthory von Ecsed, war kinderlos geblieben, sodass er Elisabeth Báthory 1600 in seinem Testament bedachte. Er war Erzieher von Gabriel Báthory von Somlyó und seiner Schwester Anna. 1601 erkrankte Elisabeth Báthorys Ehemann Franz Nádasdy in Pressburg (ungar. Pozsony, slowak. Bratislava). In Keresztúr kam es 1602 zu Unternehmungen von Geistlichen, die sich gegen Nádasdy und Báthory wandten.

Nach der Ehe

Burg Čachtice (Schächtitz)

Franz starb am 4. Januar 1604 an einer Krankheit, und Báthory erbte sein gesamtes Vermögen. Nachdem sie 1605 auch ihren Bruder Stephan beerbt hatte, ballte sich große Macht in ihrer Hand. Sie besaß Lehen, Güter und Anwesen von Transsylvanien bis nach Österreich, hauptsächlich aber in Oberungarn, der späteren Slowakei: Burg und Dorf Čachtice, Burg Beckov, Burg und Stadt Sárvár, Burg Leka, Ecsed (Kreis Mátészalka), Kanizsa (Erbe der Kanizsay), Burg und Stadt Illava, Lendva, Weingärten um Tokaj, Sopronkeresztúr, Kapuvár (Kreis Kapuvár), Egervár (Kreis Zalaegerszeg), Nagycenk, Burg Füzér, Burg Devín (aus dem Erbe ihres Bruders Stephan) und Stadthäuser in Wien, Sopron, Trnava und Piestany. Viele der Burgen waren strategisch wichtig, insbesondere Devín an der Donau oberhalb von Pozsony (Pressburg).

Báthory agierte als Familienoberhaupt, was damals für eine verwitwete Frau ihres Standes nicht so ungewöhnlich war, wie man annehmen könnte. 1604 verheiratete sie ihre Tochter Anna mit Miklós Zrinyi. Ihren Sohn und Erben Paul ließ sie durch Graf Emmerich Megyéry den Roten erziehen. Die Tochter Katharina verlobte sie mit Georg Drugeth von Homonna, die Hochzeit fand am 6. Januar 1610 auf Čachtice statt.

Am 27. März 1606 waren Heiducken des Aufständischen István Bocskay in Čachtice.

Der Prozess und seine Folgen

Am 29. Dezember 1610 stürmte und durchsuchte Graf Georg Thurzo von Bethlenfalva, seit 1609 Palatin von Ungarn und Vetter von Báthory, die Burg Čachtice. Báthory wurde wegen vielfachen Mordes an Dienerinnen 1611 unter Hausarrest gestellt. In Bitcse wurden zwei Prozesse abgehalten, einer auf Ungarisch und einer auf Latein. Da man Báthory selbst nicht Stellung nehmen ließ, bestand der Prozess nur aus der Vernehmung von Zeugen und Mitangeklagten, die gefoltert wurden. Darunter waren mehrere von Báthorys Dienern:

  • Helena (ung. Ilona) Jó, die Amme von Báthorys Kindern,
  • Johannes (ung. János) Ujváry, genannt Ficzkó, ihr Hausmeister,
  • Katharina Beneczky, Witwe des Johann Boda, zehn Jahre lang als Wäscherin auf der Burg,
  • Dorothea (ung. Dorottya) Szentes, genannt Dorkó, Witwe des Benedict Scöcs, fünf Jahre Kammerzofe der Gräfin.
Graf Georg Thurzo stürmte Burg Čachtice

In der Folge des Prozesses wurden Dorothea und Helena erst die Hände verstümmelt, dann wurden sie lebendig verbrannt. Johannes wurde enthauptet und seine Leiche verbrannt. Katharina blieb in Haft und wurde nicht verurteilt, da sie durch Zeugenaussagen teilweise entlastet wurde. Der katholische König Matthias II. aus dem Haus Habsburg verlangte das Todesurteil gegen die evangelische Báthory. Thurzo lehnte das ab und Báthory wurde bis zu ihrem Lebensende auf ihrer Burg Čachtice gefangen gehalten.

Ende Januar 1611 suchte Georg Drugeth von Homonna Báthory auf, um als Ehemann ihrer Tochter Katharina in deren Namen Erbansprüche geltend zu machen. Am 8. Oktober traf er sich mit dem Sohn Paul und verhandelte über die Aufteilung des Erbes.

Am 31. Juli 1614 machte Báthory ihr Testament, das eine gleichmäßige Aufteilung ihres Eigentums unter ihren Kindern vorsah und Paul als Stammhalter einsetzte. Elisabeth Báthory starb am 21. August 1614 nach vier Jahren Haft und wurde am 25. November in der Kirche zu Čachtice beigesetzt. Am 13. August 1615 starb ihre Tochter Anna kinderlos und fiel als Erbin aus, so dass Paul und Homonna am 9. März 1616 das Erbe unter sich aufteilten.

Heutige Interpretation

Báthory als Serienmörderin

Die Prozessunterlagen schildern, dass Báthory viele junge Mädchen auf ihre Burgen gelockt habe. Sie und ihre Diener sollen die Opfer auf verschiedene Weise gefoltert haben. Thurzo habe sofort nach dem Betreten der Burg Čachtice die ersten Mädchenleichen gefunden.

Die Kammerzofe Dorothea nannte unter der Folter 36 getötete Mädchen. Eine andere Zeugin gab an, auf Schloss Sárvár seien über 80 Mädchen getötet worden. Weiteren Aussagen zufolge soll Báthory auch in Wien zahlreiche Mädchen ermordet haben, darunter die Sängerin Helene (ung. Ilona) Harczy, die sie in Wien kennengelernt hatte. In ihrem Wiener Stadtpalais in der Augustinerstraße 12, in dem die verwitwete Gräfin die Wintermonate zu verbringen pflegte, kam es angeblich regelmäßig zu nächtlichen Ruhestörungen durch Schreie, Weinen und Rumpeln.

Manche sind der Auffassung, dass Báthorys grausames Verhalten gegenüber Untergebenen lediglich exzessiver war als das anderer Hochadliger. Sie sei nur angeklagt worden, weil sie sich nicht mit Bauernmädchen begnügt, sondern auch Mädchen aus dem niederen Adel Ungarns umgebracht habe.

György Pollák und Michael Farin, der als Herausgeber der aktuellen deutschsprachigen Quellensammlung zu Báthory sowohl die zeitgenössischen Quellen als auch die Entstehung der späteren Legende dokumentiert hat, halten die historische Báthory nicht für unschuldig.

Báthory als Opfer einer politischen Intrige

Forscher wie die ungarischen Historiker László Nagy (1984) oder Irma Szádeczky-Kardoss (1993) stellen die Darstellung von Erzsébet Báthory als Serienmörderin infrage. Nach dieser Auffassung war das Vorgehen gegen Báthory politisch motiviert.

Szádeczky-Kardoss argumentiert, dass das Verfahren gegen Báthory wesentliche Merkmale eines politisch motivierten Schauprozesses aufweist. Als solche nennt sie unter anderem folgendes:

  • Báthory wurde ohne formelle Anklage, Gerichtsverfahren oder Urteil verhaftet und eingesperrt.
  • Keiner der rund 300 Zeugen berichtete, die mutmaßlichen Morde selbst beobachtet zu haben oder selbst Opfer gewesen zu sein.
  • Die belastenden Aussagen von Báthorys Bediensteten wurden durch Folter erlangt.
  • Nach Szádeczky-Kardoss existierten keine eindeutigen materiellen Beweise für Hunderte angeblicher Opfer. Die in den Quellen genannten Opferzahlen widersprechen sich stark. Die beschriebenen Todesfälle fielen zeitlich mit dokumentierten Pest- und Typhusepidemien zusammen. Insbesondere die acht Todesfälle auf Burg Csejte im Oktober 1610 deutet Szádeczky-Kardoss als Folgen einer Seuche und nicht als Tötungsdelikte.
  • Die Historikerin vermutet, dass Thurzó durch gezielte Gerüchtekampagnen und die Auswahl von Zeugen die öffentliche Meinung beeinflusste und belastendes Material konstruierte. Zeitgenössische Briefe sollen Hinweise auf eine koordinierte Vorbereitung der Verhaftung geben.
  • Mehrere als Folter beschriebene Handlungen entsprechen nach Szádeczky-Kardoss’ Ansicht medizinischen Behandlungen des frühen 17. Jahrhunderts; darunter Aderlass, Kauterisation, Wundreinigung, das Öffnen von Abszessen oder die Behandlung von Pest- und Typhuskranken. Báthory habe auf ihren Gütern Krankenpflege betrieben und über heilkundig geschultes Personal verfügt. Ihre aus Siebenbürgen stammenden Heilmethoden sowie die Tätigkeit ihrer kroatischen Hebamme Anna Darvulia seien in Westungarn als fremd und verdächtig wahrgenommen worden. Medizinische Eingriffe seien dadurch leicht als Folter oder Hexerei interpretiert worden.
  • Auch konfessionelle Gegensätze hätten eine Rolle gespielt: Der lutherische Pfarrer von Čachtice, János Ponikénusz, habe die Calvinistin Báthory erbittert bekämpft und Thurzo damit in die Hände gespielt.

1571 wählten die Stände Transsylvaniens Stephan Báthory zum Woiwoden. Kaiser Maximilian II., der zuvor Gáspár Bekes unterstützt hatte, focht die Wahl nicht an. 1575 besiegte Báthory den aufständischen Bekes und wurde danach anstelle Maximilians zum König von Polen gewählt. Sein Neffe, der katholische Fürst Sigismund Báthory, trat Transsylvanien 1598 gegen die Herzogtümer Oppeln und Ratibor an Kaiser Rudolf II. ab, kehrte aber mehrfach zurück. 1602 brachten kaiserliche Truppen unter Giorgio Basta das Land unter ihre Kontrolle. Beschlagnahmungen und die Verfolgung von Protestanten führten 1604 zum Aufstand Stephan Bocskais, der 1606 im Wiener Frieden die Wiederherstellung des Fürstentums erreichte. 1608 wurde der Calvinist Gabriel Báthory zum Fürsten von Transsylvanien gewählt. Am 26. Dezember 1610 brach er zu einem Feldzug gegen die Walachei auf, deren Woiwode Radu Șerban nach Wien floh. Nach Szádeczky-Kardoss hätten Elisabeths strategisch gelegene Burgen einem Heer Gabriels bei einem möglichen Griff nach der ungarischen Krone den Durchzug sichern können. Sie sei so zur Figur in einem Machtkampf um Transsylvanien geworden, in dem vor allem Palatin Thurzo eigene Ziele verfolgt habe.

Tony Thorne führt in seiner 1997 erschienenen Dokumentation Countess Dracula. The life and times of the Blood Countess, Elisabeth Báthory Gespräche mit Katalin Peter, Agnes R. Varkonyi, Pal Ritook, Borbala Benda, Zsuzsana Bozai und Tibor Lukacs, Beata Havelska, Pavol Stekauer, Stefan Franko, Jozef Kocis, Irma Szadeczky-Kardoss, die unterschiedliche Ansichten vertreten. Für die Unschuldsvermutung sprechen laut Thorne drei Argumente:

  1. Nach dem Tod ihres Gatten Nádasdy war Elisabeth Báthory schutzlos. Georg Thurzo hatte schon vor ihr andere hochadelige Witwen kaltgestellt, um sie um ihren Besitz zu bringen. Báthory erwähnt in einem Brief an ihn, sie werde nicht gleichermaßen ein leichtes Opfer sein.
  2. Es war damals allgemein üblich, dass Hochadelige gegenüber Dienerinnen niedrigen Standes die Prügelstrafe anwandten. Auch Georg Thurzo tat das.
  3. Hochadelige Frauen behandelten ihre Dienerinnen medizinisch, was, der Zeit entsprechend, nicht immer zum Erfolg führte.

Legendenbildung zur „Blutgräfin“

1729, mehr als 100 Jahre nach dem Tod von Elisabeth Báthory, behandelte der Jesuit László Turóczi in seinem vom Geist der Gegenreformation geprägten Werk Ungaria suis cum regibus compendio data die Verurteilung Báthorys vom Standpunkt des Gerichts aus und ergänzte sie um einige entscheidende, frei erfundene Details: Báthory habe beim Foltern eines Mädchens einige Blutspritzer abbekommen und auf der befleckten Stelle eine deutliche Verjüngung ihrer Haut verspürt. Sie habe sich daher entschlossen, systematisch junge Frauen zu töten und in deren Blut zu baden, um ihre eigene Haut jugendlich und attraktiv zu erhalten. Helena und Dorothea seien Hexen gewesen. Der Jesuit Turóczi gab zudem als Ursache für Báthorys Wahnsinn erstmals ihren Übertritt zum Luthertum an.

Angebliche Eiserne Jungfrau der Báthory (Bermann 1868)

Turóczis Behauptungen wurden von späteren Autoren wiederholt, z. B. 1742 von Matthias Bel, und oft noch weiter ausgeschmückt. Auch die Publikation der Prozessakten 1817 taten der Legendenbildung keinen Abbruch. Ein neues Element war z. B. eine Eiserne Jungfrau in Báthorys Folterkammer. Die reale Báthory geriet in Vergessenheit.

Neben pseudohistorischen Schilderungen traten rein fiktive Werke ohne Wahrheitsanspruch, so schrieb Leopold von Sacher-Masoch, angeregt von den Sagen um Báthory, die Geschichte Ewige Jugend. 1611.

Insbesondere von der Behauptung, Báthory habe im Blut der ermordeten Mädchen gebadet oder es getrunken, um sich selbst jung zu erhalten, rührt der Beiname „Blutgräfin“. Ob Bram Stoker bei der Verfassung seines Romans Dracula von der Legende inspiriert war, ist umstritten. Eine Verbindung zwischen Báthory und bluttrinkenden Vampiren wurde erstmals 1970 hergestellt, um einen Film zu bewerben. Mittlerweile ist sie ein typisches Thema im Vampir-Genre. In etlichen Werken, die von den Legenden um die „Blutgräfin“ handeln, wird der Name Báthory gar nicht mehr genannt. Ab den 1970er Jahren avancierte Báthory zu einer beliebten Figur der Populärkultur.

Kulturelle Darstellung

In dieser Liste werden Werke aufgenommen, für die eine Rezeption von Báthory bzw. der Legende der Blutgräfin belegt ist. Inhaltsangaben und Darstellerlisten gehören in die jeweiligen Hauptartikel.

Belletristik

  • Johann Nepomuk Vogl: Die Burgfrau zu Cseitha. Ballade von 1836.
  • Moritz Gans von Lúdassy: Elisabeth Bathory – Die Geheimnisse der Schachtizburg. 1854.
  • Leopold von Sacher-Masoch: Ewige Jugend. 1611. 1874. Die Sage von den Blutbädern diente Sacher-Masoch als Inspiration für diese Novelle.
  • Ján Botto: Čachtická pani. Unvollendetes Poem, spätestens 1881.
  • Jožo Nižnánsky: Čachtická paní - Příběh hraběnky Báthory. 1932.
  • Valentine Penrose: Die blutige Gräfin Erzsébet Báthory. 1965. Bestseller über Báthorys vermeintlich sadistisch-lesbische Fantasien.
  • Der Roman Das Blutbad der Gräfin der Science-Fiction-Serie Zeitkugel in den 1970er Jahren griff dieses Thema auf.
  • Hugh Walker (aka Hubert Straßl): Die Blutgräfin, 1973, Band 20 der Romanheftreihe Vampir Horror-Roman, handelt von einer Elisabeth Báthory genannten Blutgräfin, 1990 als Dämonen-Land Nr. 12 (Bastei Verlag) neu aufgelegt.
  • Georges Pichard adaptierte 1985 die Erzählung Ewige Jugend im Comic La Comtesse rouge (Editions Dominique Leroy, Paris).
  • Lavrík Silvester: Alžbeta Báthory. 1999.
  • Wolfgang Hohlbein: Die Blutgräfin. 2004. Elisabeth Báthory dient als Vorlage für eine Burgherrin, die ein Vampir ist.
  • Andreas Varesi: Das Geheimnis der Bathory. 2005.
  • Tereza Vanek: Im Dienst der Gräfin. 2014.
  • James Rollins, Rebecca Cantrell: Das Evangelium des Blutes. 2014.
  • Bettina Szrama: Die Magnatin - Mein Leben am Hof der Blutgräfin Elisabeth Báthory. 2015.
  • Melanie Vogltanz: Sterblich. 2020. In diesem Roman übernimmt die Protagonistin die Identität von Elisabeth Báthory.
  • Abo Alsleben: Hella im Black-Metal-Land. 2024. In dieser Erzählung taucht eine Teenagerin bei der Übersetzung eines Liedes der Black-Metal-Band Bathory in die Horrorwelt der Elisabeth Báthory ein.

Hörspiele

  • 2006: Die Schwarze Sonne. Hinter dem Charakter Lady Arabella March verbirgt sich die Blutgräfin.
  • 2016: Ewige Jugend, aus der Hörspielreihe Gruselkabinett, Folge 117
  • 2018: Märchenschloss zur Hölle, aus der Hörspielreihe Faith van Helsing, Folge 26
  • 2021: Die Blutgräfin, aus der Hörspielreihe Holy Horror, Folge 18

Computerspiele

  • Diablo II: (2000) Im ersten Akt des von Blizzard Entertainment entwickelten Spiels muss man sich bei der Quest "Der dunkle Turm" einer bösen Gräfin entledigen, die einst im verjüngenden Blut von 100 Jungfrauen gebadet hatte.
  • Resident Evil: Village (2021) nutzt unter anderem die Geschichte der Elizabeth Báthory als Inspiration für Lady Dimitrescu.

Filme und Serien

Unter den zahlreichen Filmen, die sich um Elisabeth Báthory drehen, muss zwischen zwei Hauptrichtungen unterschieden werden: einerseits „historischen“ Filmen, die sich mal mehr und mal weniger um Authentizität bemühen und mit dem geschichtlich überlieferten Charakter und der Biografie der „Blutgräfin“ befassen, und andererseits Filmen des „phantastischen“ Genres (besonders Horrorfilmen), die oft in der Gegenwart spielen und in denen Elisabeth Bathóry meist als Vampirin, als eine Art weibliches Gegenstück zu Dracula, in Erscheinung tritt. Natürlich gibt es auch Mischformen.

Historische Filme (Auswahl):

Horror- und phantastische Filme und Serien (Auswahl):

  • 1942: Einer der frühesten Filme, in denen Elemente der Báthory-Legende aufgegriffen werden, ist die Monogram-Produktion The Corpse Vanishes. Darin spielt Elizabeth Russell eine alternde osteuropäische Gräfin, die sich ihre Jugend und Schönheit erhält, indem sie sich von ihrem Arzt und Ehemann (Bela Lugosi) regelmäßig eine Essenz aus Jungfrauenblut spritzen lässt.
  • 1956: Der Vampir von Notre Dame von Riccardo Freda und Mario Bava erzählt eine ganz ähnliche Geschichte und wurde ebenfalls durch die Bathory-Legende inspiriert, auch hier wird eine alte Herzogin künstlich durch ein aus dem Blut junger Frauen hergestelltes Serum jugendlich erhalten.
  • 1971: In dem Horrorfilm Comtesse des Grauens (Countess Dracula) von Peter Sasdy kommt eine Figur namens Elisabeth Nádasdy vor.
  • 1971: In dem Horrorfilm Blut an den Lippen von Harry Kümel verkörpert Delphine Seyrig die Gräfin Báthory, die sich ein jugendliches Aussehen erhält, indem sie das Blut von Jungfrauen trinkt.
  • In den Filmen Die Todeskralle des grausamen Wolfes (El retorno de Walpurgis, 1973, Regie: Carlos Aured), Der Werwolf (El retorno del Hombre Lobo, 1981, Regie: Paul Naschy) und Tomb of the Werewolf (2004, Regie: Fred Olen Ray) mit Paul Naschy kommen Figuren mit dem Namen Elisabeth Bathóry vor.
  • 1973: Der spanische Film Ceremonia sangrienta von Jorge Grau, mit Lucia Bosè als Bathory, spielt im 19. Jahrhundert in Čachtice und handelt von einer fiktiven Nachfahrin der Blutgräfin.
  • 2004: Im Erotik-Horrorfilm Eternal Shades of Bloody Sex von Wilhelm Liebenberg und Federico Sanchez Caroline Néron die Rolle der Báthory.
  • 2006: Der Horrorfilm Stay Alive von Regisseur William Brent Bell greift die Legende der Blutgräfin auf.
  • 2007 wurde der deutsch-ungarische Vampirfilm Metamorphosis gedreht. Die Figur der Báthory hat nur einen Kurzauftritt, der Rest des Films dreht sich um ihre fiktive Tochter und spielt in der Gegenwart. Christopher Lambert spielt Constantine Thurzo, Regie: Jenö Hodi.
  • 2007: Im Horrorfilm Hostel 2 tötet eine Mrs. Bathory eine Jungfrau und badet in ihrem Blut.
  • Die Horrorkomödie Chastity Bites aus dem Jahr 2013 spielt mit der Figur Liz Bartho auf die Legende an.
  • 2018: Die US-amerikanische Horror-Serie Lore behandelt in Staffel 2, Folge 2 die Legende der Blutgräfin.
  • In der ab 2023 erschienenen animierten Netflix-Serie Castlevania: Nocturne tritt eine Figur namens Erzsebet Báthory auf.
  • 2026: Die Blutgräfin, Horrorkomödie von Ulrike Ottinger.
  • 2026: Monster: The Lizzie Borden Story (Netflix-Serie)

Experimenteller Film:

  • 2026: Báthory von Carlos Atanes. Báthory schreibt in ihr Tagebuch die entlastenden Worte, die sie während ihres Prozesses nicht aussprechen konnte.

Musik

  • Auf dem Album Black Metal von 1982 der britischen Band Venom hieß ein Stück Countess Bathory, das 1992 als Coverversion auf dem Album Shadows in the Deep der schwedischen Death-Metal-Band Unleashed erschien.
  • Die 1983 gegründete schwedische Metal-Band Bathory benannte sich nach der Gräfin und widmete ihr mit Woman of Dark Desires ein Stück auf ihrem Album Under the Sign of the Black Mark.
  • Auch der Name der deutschen Gothic-Rock-Band Lady Besery’s Garden ist eine sprachliche Anlehnung an Erzsébet Báthory.
  • 1988 ließ sich die ungarische Black-Metal-Band Tormentor im Stück Elisabeth Bathory von Báthory inspirieren.
  • 1989 veröffentlichte die britische Band Clock DVA den durch die Legende der Elisabeth Báthory inspirierten Track The Sonology of Sex II (Le Comtesse De Sang) als B-Seite ihrer Single Sound Mirror.
  • Die tschechische Hard-/Gothic-Rock-Band XIII. Století widmete sich mit dem Titel Elizabeth 1998 ebenfalls der Elisabeth Báthory.
  • Die Oper Sötskolan (Die Schönheitsschule; dt. Verlagstitel Die Schönheitsfalle) der schwedischen Komponisten Karin Rehnqvist in Anlehnung an die Bathory-Geschichte entstand 1999.
  • Die britische Dark-Metal-Band Cradle of Filth veröffentlichte 1998 das vollständig auf dem Mythos der Elisabeth Báthory basierende Album Cruelty and the Beast, welches u. a. das Lied Bathory Aria enthält.
  • Die US-amerikanische Power-Metal-Band Kamelot widmete 2001 der Blutgräfin drei Stücke auf ihrem Album Karma.
  • 2005 kam das Lied Bloody Countess der deutschen Thrash-Metal-Band Witchburner heraus.
  • Ein Titel auf dem Album Black One von 2005 der US-amerikanischen Drone-Doom-Band Sunn O))) trägt den Titel Báthory Erzsébet.
  • 2006 beschäftigte sich die deutsche Band Untoten mit der Figur der Blutgräfin und setzte deren Legende in das gleichnamige Konzeptalbum Die Blutgräfin um.
  • Auch die deutsche Dark-Metal-Band Nachtblut veröffentlichte 2009 auf dem Album Antik ein Lied mit dem Titel Die Blutgräfin, welches ihre Legende erzählt.
  • Zudem ließe sich das Lied The Bleeding Baroness von der Doom-Metal-Band Candlemass auf ihrem Album Death Magic Doom von 2009 als Anspielung auf die Blutgräfin interpretieren.
  • Cruel Force veröffentlichte 2010 das Lied Queen of Heresy, das sich auf Erzsébet Báthorys Taten bezieht.
  • Die schwedische Heavy-Metal-Band Ghost veröffentlichte 2010 auf ihrer ersten Single Elizabeth ein gleichnamiges Lied, das sich ebenfalls an Báthory richtet. Auf dem Debüt Opus Eponymus findet sich eine Neuaufnahme des Lieds.
  • Die italienische Heavy-Metal-/Hard-Rock-Band Viper Kiss veröffentlichte 2012 das Lied Lady Liz, das sich auf Erzsébet Báthorys Taten bezieht.
  • Die österreichische Band Serenity veröffentlichte 2013 das Lied Wings of Madness, das sich um Báthory dreht. Im dazu herausgebrachten Musikvideo wird sie von Clémentine Delauney dargestellt.
  • Die Band Dissection veröffentlichte das Lied Elizabeth Bathory, eine Coverversion des 1988er Songs der Band Tormentor.
  • Slayer veröffentlichten 2009 auf dem Album World Painted Blood das Lied Beauty Through Order, das im Text den Mythos Bathory beschreibt.
  • Die Oper Elizabetta von Gabriel Prokofiev, inspiriert von der Legende der Blutgräfin, hatte 2019 am Theater Regensburg Premiere
  • 2020 erschien das Lied "Die Eiserne Jungfrau und die verträumte Prinzessin" von じょるじん, welches sich um Elisabeth Bathory dreht.
  • Die schwedische Gothic/Metalcore-Band Mister Misery brachte 2024 auf ihrem gleichnamigen Album ein Lied mit dem Namen Erzsébet (The Countess) raus, welches auf ihrer Lebensgeschichte basiert.

Historische und wissenschaftliche Literatur

Zur Geschichte von Ungarn

  • Ervin / Barta, I. u. a. Pamlenyi, Die Geschichte Ungarns, Corvina-Verlag, Budapest 1971
  • Peter Hanak, Die Geschichte Ungarns von den Anfängen bis zur Gegenwart, Corvina-Verlag, Budapest 1988
  • Theodor Schieder (Hrsg.): Handbuch der europäischen Geschichte, Band 3: Die Entstehung des neuzeitlichen Europa, Klett-Cotta, 1971 Stuttgart.

Zu Elisabeth Báthory bis zum frühen 20. Jahrhundert

  • László Turóczi: Ungaria suis cum Regibus Compendio data. Tyrnavia 1729, S. 188–193.
  • László Turóczi: Tragica historia (1729). In: Matthias Bel: Burg und Stadt Csejte (1742).
  • Georg Závodsky: Diarium Rerum per Hungarium, ad Anno MDLXXXVI, usque ad Annum MDCVVIV. In: Matyas Bel: Apparatus ad Historiam Hungariae, sive collectio miscella, Monumentorum ineditorum partim; partim editorum, sed fugientium, Posonii, Typis Joannis Paulli Royer, A. MDCCXXXV. S. 366f. und 370.
  • Matyas Bel: Notitia Hungaria novae historico geographica, divisa in partes quator, Tomus quartus, Viennae Austriae, Impensis Straubii Bibliopolae, Typis Iohannis Petri van ghelen, Typographie Regnii, Anno MDCCXLII, S. 468–475.
  • Anonym: Die Gräfin Nadasdi, oder: was rathen alte Weiber nicht. 1795.
  • Michael Wagner (Hrsg.): Schönheitssucht, eine Quelle unmenschlicher Grausamkeit (1796). In: Beiträge zur Anthropologie und den damit verwandten Wissenschaften, Joseph Stahl und Compagnie, Wien 1796, S. 268–272.
  • Acta Societatis Jablonovianae nova, Ausgabe I, Leipzig 1802 – zwei Zeitschriftenartikel über die gesamte Báthory-Familie mit Stammtafeln.
  • Ernst Bornschein: Isidore Gräfin von Nadasdi, Vicekönigin von Hungarn, zwölffache Mörderin aus Eitelkeit (um 1805).
  • Alois Freiherr von Mednyansky: Eine wahre Geschichte. In: Hesperus, ein Nationalblatt für gebildete Leser [Zeitschrift], Prag, Oktober 1812, Bd. 2, Nr. 59, S. 470–472.
  • Alois Freiherr von Mednyansky: Elisabeth Báthory. Eine wahre Geschichte, 1812.
  • Abschrift des Zeugenverhörs in Betreff der grausamen That, welcher Elisabeth v. Báthory, Gemahlinn des Grafen Franz Nádasdy beschuldiget wird. 1611. In: Hesperus, Bd. 1, Nr. 31, Juni 1817, S. 241–248 und Bd. 2, Nr. 34, Juli 1817, S. 270–272.
  • Brüder Grimm: Nach einem Wiener fliegenden Blatt, 1815.
  • Ignaz A. Feßler: Die Verbrecherinn Elisabeth Báthory, 1824.
  • Michael Dionys Doleschall: Noch etwas über Elisabeth Báthori, 1838.
  • Moritz Bermann: Dunkle Geschichten aus Oesterreich. R. v. Waldheim, Wien 1868, S. 66–79.
  • Constantin von Wurzbach: Nádasdy-Fogáras, Elisabeth. In: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 20. Theil. Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1869, S. 13 f. (Digitalisat).
  • Karel Kučera: Elisabeth Nadasdy, 1884.
  • R. A. v. Elsberg (Ferdinand Strobl von Ravelsberg): Die Blutgräfin Elisabeth Bathory. Breslau 1894.
  • R. A. v. Elsberg (Ferdinand Strobl von Ravelsberg): Elisabeth Báthory (Die Blutgräfin). Schlesische Verlags-Anstalt v. S. Schottlaender, Breslau 1904.
  • András Komáromy: Chroniken von Csejthe. In: Történelmi Tár, Budapest 1899.
  • Carl Felix von Schlichtegroll: Erze Báthory, 1901.
  • Reinhold Gerling (Pseudonym A. Sper): Elisabeth Bathory: Die „Blutgräfin“ und verwandte Erscheinungen. Bratislava/Pressburg ca. 1907.

Zu Elisabeth Báthory ab dem späten 20. Jahrhundert

Vorfahren

 
 
 
 
 
Andreas Báthory
 
 
 
 
Stephan Báthory (1490–1530)
 
 
 
 
 
Juliana Drágfi von Béltek
 
 
 
Georg Báthory von Ecsed
 
 
 
 
 
 
Konrad III Rudy
 
 
 
Catharina von Rozgon
 
 
 
 
 
Anna Radziwiłł
 
 
 
Elisabeth Báthory
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Nicolaus Báthory (1462–1500)
 
 
 
Stephan Báthory von Somlyó (1477–1534)
 
 
 
 
 
Sophia von Lossoncz
 
 
 
Anna Báthory von Somlyó (1539–1570)
 
 
 
 
 
 
 
 
Stephan Telegdi († 1514)
 
 
 
Katherina Telegdi (1492–1547)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Margit Bebek de Pelsõcz
 
 
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Wikisource: Elisabeth Báthory – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Elizabeth Bathory | Biography & Facts, Encyclopedia Britannica
  2. ↑ Gábor Várkonyi: „A csejtei hiéna” mítosza – Báthory Erzsébet legendája és a valóság. Der Mythos der „Hyäne von Csejte“ – Legende und Wirklichkeit der Elisabeth Báthory. In: Tényleg! 18. März 2025, abgerufen am 11. Oktober 2026 (ungarisch).
  3. ↑ Iván Nagy: Magyarország családai czímerekkel és nemzékrendi táblákkal. Ungarns Familien mit Wappen und Stammtafeln. Band 1. Friebeisz, Pest 1857, S. 231 (ungarisch, Internet Archive).
  4. ↑ József Jankovics, Péter Kőszeghy: Kisvárdai viszonyok – Telegdi Kata verses levele. Verhältnisse in Kisvárda – der Versbrief der Kata Telegdi. In: Judit Nyerges, Attila Verók, Edina Zvara (Hrsg.): MONOKgraphia. Tanulmányok Monok István 60. születésnapjára. Kossuth, Budapest 2016, S. 314 f. (ungarisch, abtk.hu [PDF; 541 kB]).
  5. ↑ Chronik der Gemeinde Deutschkreutz von Pater Gratian Leser, S. 38
  6. ↑ Michael Farin: Heroine des Grauens. 5. Auflage. P. Kirchheim, München 2012, ISBN 978-3-87410-038-0, S. 9.
  7. ↑ Michael Kirchschlager (Hrsg.): Historische Serienmörder. Kirchschlager, Arnstadt 2007, S. 97, ISBN 978-3-934277-13-7.
  8. ↑ Julian Morgans: In der Burgruine der wohl berüchtigtsten Serienmörderin der Welt. In: Vice 23. September 2016, abgerufen am 21. Juli 2023 (Interview mit Tony Thorne, Linguist am King’s College London).
  9. ↑ Helga Schimmer: Geschichte - Die grausame Herrin. Abgerufen am 16. August 2021.
  10. ↑ György Pollák: Az irástudók felelötlensége. In: Kritika. Müvelödéspollitikai és kritikai lap. Budapest Januar 1986, S. 21–22
  11. ↑ Michael Farin: Heroine des Grauens. Elisabeth Báthory. 3. Aufl. Kirchheim, München 1999, S. 11
  12. ↑ László Nagy: A rossz hirü Báthoryak. Kossuth Könyvkiadó, Budapest 1984
  13. 1 2 3 Irma Szádeczky-Kardoss: The Bloody Countess? An Examination of the Life and Trial of Erzsébet Báthory. In: Notes on Hungarian History. 31. Mai 2014, abgerufen am 11. Oktober 2026 (englisch, englische Übersetzung von Lujza Nehrebeczky; Original in: Élet és Tudomány, 2. und 9. September 2005).
  14. ↑ Béla Köpeczi (Hrsg.): History of Transylvania. 1: From the Beginnings to 1606. Social Science Monographs, Boulder 2001, S. 641, 647 f., 743–745, 751–764 (englisch, MEK [abgerufen am 11. Oktober 2026]).
  15. ↑ Katalin Péter: The Golden Age of the Principality (1606–1660). In: Béla Köpeczi (Hrsg.): History of Transylvania. 2: From 1606 to 1830. Social Science Monographs, Boulder 2002, S. 12, 17, 22 (englisch, MEK [abgerufen am 11. Oktober 2026]).
  16. ↑ Tragica Historia. In: Ungaria suis cum regibus compendia data, Typis Academicis Soc. Jesu per Fridericum Gall. Anno MCCCXXIX. Mense Sepembri Die 8. S. 188–193.
  17. ↑ Notitia Hungariae novae historico geographica, divisa in partes quator, […] Tomus quartus. Vienna Austriae, Impensis Paulli Straubii Bibliopolae. Typis Iohannis Petri van Ghelen, Typographie Regii, Anno MDCCXLII, S. 468–475.
  18. ↑ Hesperus, Prag, Juni 1817, Vol. 1, No. 31, S. 241–248 und Juli 1817, Vol. 2, No. 34, S. 270–272.
  19. ↑ Ewige Jugend. 1611. In: Leopold von Sacher-Masoch: Ewige Jugend und andere Geschichten, R. Jacobsthal, Berlin 1886, S. 5–43.
  20. ↑ Elizabeth Miller: Bram Stoker, Elizabeth Báthory and Dracula. In: Dies., Dracula – Sense and Nonsense. Desert Island Books, 2006, ISBN 1-905328-15-X.
  21. ↑ Bonnie Zimmerman: Daughters of Darkness – Lesbian vampires. In: Jump Cut, no. 24–25, March 1981, S. 23–24
  22. ↑ Die Burgfrau zu Cseitha, auf degruyterbrill.com
  23. ↑ Moriz Gans-Ludassy: Elisabeth Bathory (Die Geheimnisse der Schachtizburg), Roman, 1854, Wien, Leipzig, Digitalisat der Österreichischen Nationalbibliothek
  24. ↑ Verfluchtes Weib, Hatte nicht nur der Teufel, sondern auch der weibliche Vampir eine Ur-Großmutter? Eine Recherche nach der »Blutgräfin«, der »Heroine des Grauens«., Der Spiegel, 31. Dezember 1989
  25. ↑ Katharina Ludl: „Juraj JÁNOŠÍK vs. Alžbeta BÁTHORYOVÁ“
  26. ↑ Čachtická paní - Příběh hraběnky Báthory. In: FG Forrest. Abgerufen am 13. Dezember 2025 (tschechisch).
  27. ↑ Verfluchtes Weib. In: Der Spiegel. 31. Dezember 1989, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 13. Dezember 2025]).
  28. ↑ The Bloody Countess: Atrocities of Erzsebet Bathory - Penrose, Valentine: 9780971457829. In: ZVAB. Abgerufen am 13. Dezember 2025 (englisch).
  29. ↑ La Comtesse rouge, auf Babelio
  30. ↑ Lavrík Silvester. In: Slovak Drama in Translation. The Theatre Institute, Bratislava, abgerufen am 13. Dezember 2025 (slowakisch).
  31. ↑ Die Blutgräfin auf www.hohlbein.net (Memento vom 11. September 2007 im Internet Archive)
  32. ↑ Die Gräfin Báthory – Andreas Varesi, auf gurks-kulturblog.de
  33. ↑ Ilka Stitz: Interview mit Stolzenburg und Vanek: Faszination des Grauens?, Histo Journal – Online-Literaturmagazin
  34. ↑ Kirkus Reviews (Hrsg.): The Blood Gospel. Kirkus Media LLC., Dezember 2012 (kirkusreviews.com [abgerufen am 13. Dezember 2025]).
  35. ↑ Die Magnatin. In: homer-historische-literatur.de. HOMER Historische Literatur e. V., abgerufen am 13. Dezember 2025.
  36. ↑ Kritik zum Roman Sterblich bei Janetts Meinung
  37. ↑ Ralf Julke: Hella im Black-Metal-Land: Hellas Albtraumreise in die Welt der Elisabeth Báthory. In: Leipziger Zeitung. 28. Juni 2024, abgerufen am 13. Dezember 2025.
  38. ↑ Thor Joakimsson: Abo Alsleben: Hella im Black-Metal-Land (Review/Kritik). In: musikreviews.de. 6. Juli 2024, abgerufen am 13. Dezember 2025.
  39. ↑ Torsten Weis: Die Stimmen von „Die schwarze Sonne“, Fan-Blog zur Hörspielserie „Die schwarze Sonne“, 21. April 2025
  40. ↑ Matt Kim: How Capcom Designed Resident Evil Village's Lady Dimitrescu, and Why She's So Big Online. In: IGN. 10. Februar 2021, abgerufen am 10. Februar 2021 (englisch).
  41. ↑ Die Textpassage findet sich bei den Minuten 2:40 bis 3:15. Der Erzähler erwähnt eine Vorfahrin der späteren Bewohner von Schloss Deutschkreutz, wörtlich heißt es dort: „Eine Vorfahrin von ihnen, die ist vor dreihundert Jahren verhaftet worden, weil sie hübsche Mägde hat umbringen lassen. Sie hat gemeint, sie kriegt eine schöne Haut, wenn sie sich mit dem Blut von denen wäscht. Nein, nein, das ist schon wahr, es gibt ja sogar Urkunden davon (...).“
  42. ↑ Chronik der Gemeinde Deutschkreutz von Pater Gratian Leser, S. 38
  43. ↑ The Bloody LadyKrvavá pani, auf febiofest.sk
  44. ↑ Dan Fainaru: Bathory. In: Screen Daily. 7. Juli 2008, abgerufen am 12. Dezember 2023 (englisch).
  45. ↑ 400 Jahre Elisabeth Bathory - Das Geheimnis hinter dem Geheimnis, Trailer, MediaserviceNovotny, Youtube-Video
  46. ↑ Gary D. Rhodes, Robert Guffey: Bela Lugosi and the Monogram Nine, BearManor Media 2019, ISBN 978-1-62933-428-8, online bei Google Books
  47. ↑ The vampire transformed auf kinoeye.org
  48. ↑ Elisabeth Báthory. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 2. Juli 2025.
  49. ↑ Comtesse des Grauens, Originaltitel: Ceremonia sangrienta, Benutzer Reviews, IMDB
  50. ↑ Chastity Bites, 2013, IMDB
  51. ↑ Carlos Atanes' "Báthory" (North American Premiere) - The Film-Makers' Cooperative. 31. März 2026, abgerufen am 14. April 2026 (englisch).
  52. ↑ Becoming the sons of the bloodcountess. The story of naming the band (Memento vom 16. Januar 2012 im Internet Archive), abgerufen am 18. August 2013.
  53. ↑ Bathory – Under the sin (Memento vom 19. Februar 2020 im Internet Archive), abgerufen am 18. August 2013.
  54. ↑ Wolf-Rüdiger Mühlmann: Cruelty And The Beast. In: Rock Hard, Ausgabe 132. Rock Hard Verlags- und Handels GmbH, 1998, abgerufen am 13. Dezember 2025 (deutsch).
  55. ↑ Mister Misery – Erzsébet (The Countess) ausgekoppelt, rockhard.de
  56. ↑ A rossz hírű Báthoryak. Abgerufen am 29. Juli 2026.
  57. 1 2 3 genealogy.euweb.cz; Teledgi F3 Abruf am 26. Juni 2012