Elisabeth Dickmann

Elisabeth Dickmann (* 18. September 1937 in Marburg) ist eine deutsche Historikerin.

Leben

Nach dem Abitur 1957 absolvierte Dickmann von 1957 bis 1959 eine Ausbildung zur Diplombibliothekarin an wissenschaftlichen Bibliotheken in Marburg und Frankfurt am Main und von 1963 bis 1969 ein Studium der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und Soziologie in Marburg und an der FU Berlin. Im Jahr 1969 legte sie die Magisterprüfung an der FU Berlin ab. 1970 erhielt sie ein Promotionsstipendium des DAAD in Rom und 1971 ein Promotionsstipendium des Landes Hessen. Im Jahr 1982 legte sie an der Universität Bremen ihre Dissertation unter dem Titel Die Rezeption Giuseppe Mazzinis im italienischen Faschismus vor. Von 1972 bis 1985 arbeitete sie als Fachreferentin und Abteilungsleiterin an der Universitätsbibliothek Bremen und von 1985 bis 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Forschungs- und Lehraufgaben in den Studiengängen Geschichte und Italianistik an der Universität Bremen. 1996 gründete sie mit Eva Schöck-Quinteros das Hedwig Hintze-Institut Bremen und ist dort von 1996 bis heute als Geschäftsführerin tätig. Sie ist zudem im Vorstand der Hedwig Hintze-Gesellschaft für historische Forschung und Bildung e.V. Bremen. 1985 gründete sie für den musikalischen Nachwuchs CRESCENDO. Verein zur Förderung junger Musiker/innen e.V. Bremen, den sie bis zu seiner Auflösung 2019 leitete.

Publikationen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Vademekum der Geschichtswissenschaft. Jg. 2012/13, Steiner, Stuttgart 2012, S. 331.
  2. ↑ Literatur von und über Elisabeth Dickmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Personendaten
NAME Dickmann, Elisabeth
KURZBESCHREIBUNG deutsche Historikerin
GEBURTSDATUM 18. September 1937
GEBURTSORT Marburg