Elisabetta Pizio
Werdegang
Pizio begann ihre Sportlerkarriere im Shorttrack. Dabei gewann sie bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1987 in Montreal die Bronzemedaille mit der Staffel. und lief bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften 1989 in Solihull auf den 31. Platz im Mehrkampf sowie auf den vierten Rang mit der Staffel.
Im Eisschnelllauf trat Pizio erstmals bei den Juniorenweltmeisterschaften 1989 in Kiew in Erscheinung und errang dort den 32. Platz im Mini-Mehrkampf. In den folgenden Jahren kam sie bei der Mehrkampfweltmeisterschaft 1993 in Berlin auf den 26. Platz im Kleinen Vierkampf und bei ihrer einzigen Teilnahme an Olympischen Winterspielen im Februar 1994 in Lillehammer auf den 29. Platz über 1500 m sowie auf den 18. Rang über 3000 m. Zudem nahm sie an vier Mehrkampfeuropameisterschaften (1993 in Heerenveen, 1994 in Hamar, 1995 in Heerenveen und 1996 in Heerenveen) teil und erreichte dabei im Jahr 1994 in Hamar mit dem 12. Platz im Kleinen Vierkampf ihr bestes Ergebnis. Im Eisschnelllauf-Weltcup startete sie von 1990 bis 1996 und erreichte mit Platz 17 im Dezember 1993 in Hamar über die Distanzen 3000 m sowie 5000 m und im Dezember 1994 in Heerenveen über 5000 m ihre beste Platzierung. Bei italienischen Meisterschaften im Eisschnelllauf, wobei sie keinen Meistertitel gewinnen konnte, wurde sie siebenmal Dritte und achtmal Zweite. Sie ist mit dem ehemaligen Eisschnellläufer Ermanno Ioriatti verheiratet. Ihre Tochter Gloria Ioriatti ist im Shorttrack aktiv.
Erfolge
Mehrkampf-Weltmeisterschaften
Mehrkampf-Europameisterschaften
Shorttrack-Weltmeisterschaften
Persönliche Bestzeiten im Eisschnelllauf
| Disziplin | Zeit | Datum | Ort |
| 500 m | 43,26 s | 9. Januar 1994 | Hamar |
| 1000 m | 1:28,26 min | 18. Februar 1995 | Klobenstein |
| 1500 m | 2:11,12 min | 3. Dezember 1994 | Heerenveen |
| 3000 m | 4:28,08 min | 9. Januar 1994 | Hamar |
| 5000 m | 7:48,12 min | 4. Dezember 1994 | Heerenveen |