Elizabeth Fox-Genovese

Elizabeth Fox-Genovese 2003

Elizabeth Fox-Genovese (* 28. Mai 1941 in Boston; † 2. Januar 2007 in Atlanta) war eine US-amerikanische Historikerin und Hochschullehrerin.

Leben und Wirken

Elizabeth Fox studierte Geschichte, Französisch und Politikwissenschaft am Institut d’Études Politiques Paris und am Bryn Mawr College. Dort legte sie 1963 die Bachelorprüfung ab. Anschließend wechselte sie an die Harvard University. Nach der Magisterprüfung 1966 promovierte sie an dieser Universität 1974 zum Ph.D. Im Jahre 1969 heiratete sie den Historiker Eugene D. Genovese; einige ihrer Veröffentlichungen erarbeitete sie zusammen mit ihrem Ehemann. Von 1973 bis 1980 war sie als Hochschullehrerin an der University of Rochester tätig, anschließend an der State University of New York at Binghamton. Seit 1986 war sie Professorin für Geschichte an der Emory University. Wie ihr Mann stand sie zunächst dem linken politischen Spektrum nahe, entwickelte sich dann aber mit der Zeit in die christlich-konservative Richtung. Schwerpunkte ihrer Arbeit war zum einen die französische Geschichte, zum anderen die Frauenbewegung bzw. Frauenrecht sowie die Geschichte der Sklaverei in den USA. Im Jahre 2003 verlieh ihr U.S.-Präsident George W. Bush die „National Humanities Medal“.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Elizabeth Fox-Genovese (1941-2007). In: Emory University / History Department: Elizabeth Fox-Genovese (National Humanities Medal 2003). In: National Endowment for the Humanities; Elizabeth Fox-Genovese, Historian, is dead at 65. In: The New York Times vom 7. Januar 2007 (alles abgerufen am 16. September 2026).
Personendaten
NAME Fox-Genovese, Elizabeth
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanische Historikerin und Hochschullehrerin
GEBURTSDATUM 28. Mai 1941
GEBURTSORT Boston
STERBEDATUM 2. Januar 2007
STERBEORT Atlanta