Elmar Kopp (* 2. April 1929 in Imst; † 5. März 2020 ebenda) war ein österreichischer Maler und Bildhauer.
Elmar Kopp lernte bei Toni Kirchmayr in Innsbruck und studierte trotz des Verlusts der rechten Hand durch einen Arbeitsunfall im Jahr 1949 ab 1951 an der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei bei Josef Dobrowsky und Herbert Boeckl sowie Bildhauerei bei Fritz Wotruba. 1953 unternahm er eine Studienreise nach Paris, 1954 schloss er die Akademie mit dem Staatspreis ab. Seit 1956 lebte und arbeitete er als freischaffender Künstler in Imst. Kopp schuf Landschafts-, Blumen- und figürliche Bilder, sowie zahlreiche Werke (Skulpturen, Fresken, Sgraffiti, Mosaiken) im öffentlichen Raum, unter anderem im Rahmen der Kunst-am-Bau-Aktion des Landes Tirol. Er lieferte Entwürfe für Glasfenster und für Wandteppiche, die von seiner Frau Midi gewebt wurden. Er unternahm Studienreisen durch Europa, Afrika und Asien. 1982 verlieh ihm Bundespräsident Rudolf Kirchschläger den Berufstitel Professor.


| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kopp, Elmar |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Bildhauer und Maler |
| GEBURTSDATUM | 2. April 1929 |
| GEBURTSORT | Imst |
| STERBEDATUM | 5. März 2020 |
| STERBEORT | Imst |