Else von Manteuffel

Elisabeth Hedwig „Else“ von Manteuffel (* 20. Januar 1848 in Redel, Kreis Belgard; † 4. Juni 1921 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin.

Leben

Sie stammte aus dem pommerschen Adelsgeschlecht Manteuffel und war die Tochter des Rittergutsbesitzers und Politikers Arthur von Manteuffel auf Redel und der Adelhaide von Dossow, Tochter der Wilhelmine von dem Knesebeck-Langenapel und des Majors Gustav von Dossow. Else verbrachte ihre Jugend auf dem väterlichen Gut Redel. Sie veröffentlichte Schriften der Volks- und Jugendliteratur. Viele ihrer Texte wurden in christlichen Zeitschriften veröffentlicht. Sie übersetzte auch englische Werke ins Deutsche und lebte lange in Berlin.

Else von Manteuffel starb 1921 im Alter von 73 Jahren in ihrer Wohnung in Berlin-Lichterfelde. Sie war unverheiratet. Sie hatte mehrere Geschwister, u. a. den Offizier Arthur von Manteuffel, zuletzt Generalleutnant.

Werke

Herausgeberschaft und Übersetzungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Sterbeurkunde Nr. 438 vom 6. Juni 1921, Standesamt Lichterfelde. In: Ancestry.de (kostenpflichtig). Abgerufen am 24. Juli 2022.
  2. ↑ Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1940. 39. Jg., Justus Perthes, Gotha 1939, S. 236–237. Siehe: FamilySearch (Kostenfrei).
  3. ↑ Aus Dunkel zum Licht, In: Verlag A. Schmidt Anklam, Annonce, In: Ernst Hückstadt: Die Gotteskindschaft oder Des Menschen Erlösung - Gottes Verklärung. A. Schmidts Verlag, Anklam 1891.
  4. ↑ Perlin, In: Verzeichnis der im deutschen Buchhandel neu erschienenen und neu aufgelegten Bücher, Landkarten, Zeitschriften 1892 etc. Band 1, In: Hinrich’s Halbjahrskatalog, 188, Fortsetzung, J. C. Hinrichs, Leipzig 1892, S. 493.
  5. ↑ W. Kasten (Hrsg.): Neuphilologisches Centralblatt. Organ der Vereine für neue Sprachen in Deutschland. Achter Jahrgang, Verlag Carl Meyer, Hannover 1895, S. 242.