Emil ist ein männlicher Vorname. Emil kommt aber auch als Nachname vor.
Beim Vornamen Emil handelt es sich um eine Variante des lateinischen Gentilnamens Aemilius.
Zur Herleitung des Gentilnamens Aemilius existieren verschiedene Theorien:
Der Name Emil erfreut sich international großer Beliebtheit.
In Tschechien war der Name Emil schon in den 1930er Jahren weit verbreitet. Im Laufe der Jahre sank seine Beliebtheit jedoch. Im Jahr 2000 erreichte er zuletzt eine Platzierung in der Top-100 der tschechischen Vornamenscharts (Stand 2016). In Bosnien und Herzegowina ist der Name weiterhin populär und gehört beständig zu den 100 meistgewählten Jungennamen. Im Jahr 2021 belegte Emil dort Rang 53 der Hitliste. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Polen, wo der Name zuletzt auf Rang 78 der Vornamenscharts stand. In Slowenien wird der Name seit 1992 in der Namensgebung berücksichtigt. Den besten Platz belegte er mit Rang 134 im Jahr 1993.
In Dänemark hat sich Emil im vorderen Viertel der Top-100 etabliert. Zuletzt belegte der Name dort Rang 10. In Norwegen gelang dem Namen in der zweiten Hälfte der 1980er und in den 1990er Jahren ein rascher Aufstieg in der Hitliste der 100 meistvergebenen Jungennamen. Ab 2010 stand Emil dort sechsmal an der Spitze der Vornamenscharts. Zuletzt belegte er Rang 3 der Hitliste (Stand 2021). Auch in Island ist der Name sehr beliebt. Im Jahr 2018 stand er auf Rang 3 der Vornamenscharts. Dagegen sinkt die Popularität des Namens in Schweden. Stand Emil dort im Jahr 2002 noch an der Spitze der Vornamenscharts, belegte er im Jahr 2021 noch Rang 59. Seit 2009 liegt der Name in Finnland in den Top-50, seit 2022 sogar in den Top-10.
Der Name kommt in den Niederlanden seit 1930 regelmäßig in den Vornamenscharts vor. Ab 2010 wurde er etwa 130 Mal gewählt. In Frankreich taucht Emil seit Anfang der 1990er Jahre jedes Jahr in den Hitlisten auf, der Name ist aber nur mäßig beliebt. In Belgien befindet sich der Name seit 2020 in den Top-200. In England und Wales liegt der Name seit 1996 fast jedes Jahr in den Top-1000. Der Name ist aber nur mäßig beliebt. Emil ist seit 1964 in Irland jedes Jahr in den Hitlisten anzutreffen. Der Name ist aber nicht sehr populär. Die Vergabe ist auch in Liechtenstein, Schottland und Nordirland nachgewiesen.
Emil lag in den USA von 1880 bis Anfang der 1980er Jahre stets in den Top-1000, wobei seine Popularität seit den 1920er Jahren stark rückläufig war. In Kanada wird der Name seit 1980 jährlich vergeben, er ist aber nicht sonderlich populär. Der Name ist in Aserbaidschan seit dem Jahr 2012 dauerhaft in den Top-30.
In Österreich wuchs die Beliebtheit des Namens Emil in den vergangenen Jahren. Im Jahr 2023 belegte er Rang 22 der Hitliste. Von 1984 bis 2023 wurde der Name rund 4.700 Mal vergeben.
Emil wird in der Schweiz seit 1930 regelmäßig bei der Namenswahl berücksichtigt. Von 1930 bis 1950 lag er stets in den Top-100, danach ging seine Beliebtheit stetig zurück. Seit der Jahrtausendwende steigt seine Popularität wieder an. Im Jahr 2023 stand Emil hier auf Rang 36 der Vornamenscharts.
In Deutschland war der Name bereits im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sehr beliebt. Seine höchste Platzierung in den Vornamenscharts für diesen Zeitraum erreichte er im Jahr 1902, wo er mit Rang 11 die Top-10 nur knapp verfehlte. Vor allem ab der Mitte der 1920er Jahre sank seine Beliebtheit rasch. Erst in den späten 1990er Jahren wurde der Name wieder häufiger vergeben. In den späten 2000er und frühen 2010er Jahren stieg er in den Vornamenscharts auf. Im Jahr 2021 belegte Emil Rang 8 der Hitliste und wurde an 1,1 % aller neugeborenen Jungen vergeben. Auf der Hitliste der beliebtesten Folgenamen erreichte er Rang 10. Der Name wird vor allem in Norddeutschland besonders häufig vergeben. Auch in Ostdeutschland steigt seine Beliebtheit.
Neben Emil existieren folgende Namensvarianten:
Für weibliche Varianten: siehe Emilia#Varianten