Emil Selbmann (* 22. Dezember 1852 in Crimmitschau; † 8. Juni 1914 in Zwickau) war ein deutscher Zimmermann, Baumeister und Bauunternehmer sowie Inhaber einer Ziegelei.
Selbmann war der Sohn eines Crimmitschauer Textilfabrikanten. Nach dem Besuch der Bürgerschule absolvierte er eine Lehre und die Gesellenzeit bei einem Zimmermeister. In Chemnitz und Dresden besuchte er mit Erfolg die Baugewerkschule. Während seiner Tätigkeit im Atelier der Dresdner Architekten Hermann und Martin bestand er 1876 die Prüfung für Bauhandwerker. Bis 1877 arbeitete er bei den Architekten Ernst Sommerschuh und Gustav Rumpel, ebenfalls in Dresden. Im Mai 1878 eröffnete er in Zwickau sein Büro für Architektur und Bauausführungen. Wenige Jahre danach baute er eine eigene Ziegelei. Später wird er auch als (Mit-)Inhaber der Zwickauer Gusswerke GmbH genannt.
Emil Selbmann heiratete 1880 Johanna Esther Minon geborene Trobsch. Er hatte mit ihr einen Sohn Richard und die beiden Töchter Charlotte (verheiratete Schmid) und Marie (verheiratete von Ortloff). Das Erbbegräbnis der Familie Selbmann / Rässler befindet sich auf dem Hauptfriedhof in Zwickau.
| Personendaten | |
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| NAME | Selbmann, Emil |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Zimmermann, Baumeister und Bauunternehmer |
| GEBURTSDATUM | 22. Dezember 1852 |
| GEBURTSORT | Crimmitschau |
| STERBEDATUM | 8. Juni 1914 |
| STERBEORT | Zwickau |