Emmanuel Munding

Emmanuel Munding OSB (* 12. Januar 1882 in Tettnang als Max(imilian) Munding; † 25. Dezember 1960 in Tuttlingen) war ein deutscher Benediktiner.

Leben

Max Munding entstammte einer kinderreichen katholischen Familie, aus der fünf Benediktinerpatres, darunter sein Bruder Pater Ildefons Munding, und zwei Benediktinerinnen hervorgingen. Sein Noviziat in der Erzabtei Beuron begann er am 19. September 1901, wobei er von Erzabt Placidus Wolter den Ordensnamen Emmanuel erhielt und am 15. Oktober 1902 die zeitliche Profess sowie im Jahr 1906 die ewige Profess ablegte. Emmanuel Munding studierte sodann ab 1902 Philosophie in Maria Laach und ab 1904 Theologie in Beuron. Nach der Profess und der Priesterweihe am 22. September 1907 studierte er von 1908 bis 1912 Geschichte und Paläografie in Bonn sowie in Zürich, St. Gallen und Engelberg. Er arbeitete am Palimpsest-Institut Beuron mit, und hielt sich ab den 20er Jahren in den beuronischen Benediktinerabteien Neresheim (1920–1921), Weingarten (1923–1927) und Neuburg b. Heidelberg (1928–1929) auf, zuletzt mehrere Jahre im benediktinischen Erzkloster Monte Cassino (1938–1944), wo er 1944 Augenzeuge der Schlacht um Monte Cassino wurde. Seine Erlebnisse um Montecassino publizierte er später, nachdem er noch 1944 nach Beuron zurückgekehrt war. Für die Benediktinische Monatsschrift verfasste Pater Emmanuel zahlreiche Artikel, ferner für die Zeitschrift Zeugnis des Geistes und die Zeitschrift für schweizerische Kirchengeschichte.

Nach seinem Heimgang am Weihnachtstag 1960 wurde Pater Emanuel Munding auf dem Beuroner Klosterfriedhof bestattet.

Schriften (Auswahl)

Literatur

Personendaten
NAME Munding, Emmanuel
ALTERNATIVNAMEN Munding, Max
KURZBESCHREIBUNG deutscher Benediktiner
GEBURTSDATUM 12. Januar 1882
GEBURTSORT Tettnang
STERBEDATUM 25. Dezember 1960
STERBEORT Tuttlingen