Ildefons Munding OSB (* 14. Februar 1876 in Laupheim als Otto Munding; † 23. August 1945 in Saulgau) war ein deutscher Benediktiner.
Otto Munding entstammte einer kinderreichen katholischen Familie, aus der fünf Benediktinerpatres, darunter sein Bruder Pater Emmanuel Munding, und zwei Benediktinerinnen hervorgingen. Bereits in jungen Jahren trat Otto in die Benediktinerabtei Seckau in der Steiermark ein, wo er von Abt Ildefons Schober dessen Ordensnamen des hl. Ildefons erhält. Am 10. September 1895 legte Ildefons Munding in der Abtei Seckau seine Profess ab, die Priesterweihe erhielt er am 13. September 1900 in der Erzabtei Beuron. Danach wirkte Pater Ildefons als Seelsorger, Pilgerpfarrer und als Schriftleiter des St. Matthiasboten in Trier. Später übertrug er seine klösterliche Stabilität von Seckau auf die Trierer Abtei St. Matthias. Nach seinem Tod wurde er zunächst auf dem Beuroner Klosterfriedhof beerdigt, später nach Trier überführt und am 10. Oktober 1945 dort bei St. Matthias beigesetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Munding, Ildefons |
| ALTERNATIVNAMEN | Munding, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Benediktiner |
| GEBURTSDATUM | 14. Februar 1876 |
| GEBURTSORT | Laupheim |
| STERBEDATUM | 23. August 1945 |
| STERBEORT | Saulgau |