Bahnstrecke Rheine–Emden Süd

Rheine–Emden Süd
Streckenverlauf
Streckennummer (DB):2931
Kursbuchstrecke (DB):395
Streckenlänge:139,7 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Maximale Neigung: 7,0 ‰
Minimaler Radius:595 m
Streckengeschwindigkeit:140 km/h
Zugbeeinflussung:PZB
Zweigleisigkeit:Rheine–Dörpen
Dörpen-Lehe–Leer Süd
Leer Gbf–Emden Süd
Strecke
von Münster
Abzweig geradeaus und ehemals von links
von Dorsten
Abzweig geradeaus und von rechts
von Osnabrück
Bahnhof
208,876 Rheine
Abzweig geradeaus und nach linksAbzweig ehemals quer und von rechts
nach Ochtrup
Kreuzung geradeaus untenStrecke nach rechts
nach Quakenbrück
Grenze
Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen
Bahnhof
216,681 Salzbergen
Abzweig geradeaus und nach links
nach Almelo
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
223,644 Emsbüren (Awanst)
Bahnhof
225,554 Leschede
ehemaliger Bahnhof
232,000 Elbergen
Brücke über Wasserlauf
Ems
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
234,182 Hanekenfähr
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesstraße 213
Blockstelle
236,247 Lingen (Ems) Faserwerke (Awanst)
BahnhofKopfbahnhof Streckenanfang (Strecke außer Betrieb)
239,819 Lingen (Ems)
Kreuzung geradeaus unten (Querstrecke außer Betrieb)Strecke nach rechts (außer Betrieb)
Kleinbahn nach Quakenbrück
Blockstelle
242,318 Lingen (Ems) Stadt (Awanst)
Abzweig geradeaus und nach links
243,701 Holthausen (Ems) (Abzw)
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesstraße 70
Haltepunkt / Haltestelle
248,989 Geeste
Brücke über Wasserlauf
Hase
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
nach Essen (Oldb) (alt)
Bahnhof
260,115 Meppen
Abzweig geradeaus und nach rechts
nach Essen (Oldb)
Brücke über Wasserlauf
Nordradde
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesstraße 70
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesstraße 402
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
265,000 Hemsen (Ems)
Blockstelle
267,102 Meppen RWE (Awanst)
Bahnhof
270,405 Haren (Ems)
Abzweig geradeaus und von rechts
von Werlte
Bahnhof
279,030 Lathen
Kreuzung (Querstrecke außer Betrieb)
ehem. Kleinbahnstrecke
ehemaliger Bahnhof
287,100 Kluse
Haltepunkt / Haltestelle
290,296 Dörpen Hp
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
291,400 Dörpen
Brücke über Wasserlauf
Küstenkanal
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesstraße 401
Überleitstelle / Spurwechsel
296,323 Dörpen-Lehe (Üst)
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesstraße 70
Bahnhof
300,769 Aschendorf
Brücke über Wasserlauf
Papenburger Hafen (Klappbrücke)
Bahnhof
306,122 Papenburg (Ems)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
312,300 Steenfelde
Abzweig geradeaus und von links
von Groningen
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
315,491 Ihrhove
Haltepunkt / Haltestelle
316,200 Ihrhove Hp (seit 2026)
Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
ehem. Kleinbahn nach Westrhauderfehn
ehemalige Blockstelle
317,100 Westoverledingen Gemeinde (Awanst)
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
320,600 Leer (Ostfriesland) Süd
Brücke über Wasserlauf
Leda-Brücke
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
322,627 Leer (Ostfriesland) Gbf
BahnhofKopfbahnhof Streckenanfang (Strecke außer Betrieb)
323,133 Leer (Ostfriesl)
Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke (außer Betrieb)
nach Oldenburg
Kreuzung (Querstrecke außer Betrieb)Strecke nach rechts (außer Betrieb)
Kleinbahn nach Aurich
Strecke mit Straßenbrücke
Bundesautobahn 31
Blockstelle
328,456 Nüttermoor (Awanst)
Haltepunkt / Haltestelle
331,650 Neermoor (ehem. Bf)
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
339,399 Oldersum
ehemaliger Bahnhof
344,400 Petkum
Brücke über Wasserlauf
Borssumer Kanal und Verbindungskanal
ehemalige Blockstelle
347,766 Emden Rbf (Abzw)
Abzweig ehemals geradeaus und nach links
nach Jever
Kopfbahnhof Streckenende (Strecke außer Betrieb)
348,600 Emden Süd

Quellen:

Die Bahnstrecke Rheine–Emden Süd ist eine weitgehend zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn in Niedersachsen. Sie führt von Rheine über Salzbergen, Lingen, Meppen, Haren, Lathen, Papenburg sowie Leer nach Emden. Sie wird auch als Emslandstrecke (seltener auch Emslandbahn) bezeichnet, da sie fast auf der ganzen Länge dem Flusslauf der Ems folgt.

Geschichte

Ganzzug aus Sattelwagen mit ölgefeuerter Dampflok der Baureihe 043 kurz vor Rheine (1974)
Reisezug mit ölgefeuerter Dampflok der Baureihe 012 im Bahnhof Rheine (1974)

Die Strecke ist Teil der „Hannoverschen Westbahn“, die in den 1850er Jahren zur Erschließung der westlichen Teile des damaligen Königreichs Hannover von den Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen gebaut wurde. Als erster Abschnitt dieser Verbindung wurde bereits am 24. November 1854 der Abschnitt Emden – Papenburg eröffnet, der jedoch noch keinen Anschluss an das bestehende Eisenbahnnetz besaß. Die Bahnstrecke wurde von beiden Seiten her gebaut, 1855 eröffnete man das Teilstück Löhne – Osnabrück und ein Jahr später konnte der durchgehende Verkehr zwischen Löhne und Emden über Rheine aufgenommen werden.

In Lingen entstanden ab 1855 die zentralen Werkstätten für diese Bahnstrecke, aus denen später das Ausbesserungswerk Lingen hervorging, wo bis 1972 Dampflokomotiven und bis 1983 auch Waggons unterhalten wurden. In Rheine stieß die von der Königlich-Westfälischen Eisenbahn-Gesellschaft (KWE) gebaute Bahnstrecke von Münster auf die „Westbahn“, mit weiteren Streckenbauten entstand hier in den folgenden Jahrzehnten ein großer Eisenbahnknoten.

1868 ging die Strecke von Rheine bis Emden in den Besitz der KWE über, die sie bis zur Verstaatlichung betrieb. In den folgenden Jahren wurde die Strecke von der jeweiligen Staatsbahn betrieben, also zunächst der Preußischen Staatsbahn.

Mit der Bahnstrecke Emden–Jever wurde 1883 die Verlängerung der Strecke von Emden über Norden, Esens und Wittmund nach Jever eröffnet, diese Strecke erhielt westlich des Emder Stadtgebiets eine Haltestelle an der Larrelter Straße. Später wurde diese in Emden West und der hannöversche Bahnhof in Emden Süd umbenannt.

Die ursprünglich eingleisig errichtete Strecke wurde zwischen 1902 und 1916 in Etappen vollständig zweigleisig ausgebaut.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs im Frühjahr 1945 wurde die Brücke über die Leda bei Heerenborg gesprengt, schnell eingleisig wiederhergestellt und 1958 durch einen eingleisigen Neubau, eine Fachwerkbrücke, ersetzt.

Im September 1971 wurde der neue Emder Hauptbahnhof an der Stelle des bisherigen Westbahnhofs eröffnet. Von diesem Zeitpunkt an fuhren auch die von Rheine kommenden Züge den neuen Hauptbahnhof an. Im Südbahnhof wurde noch einige Jahre ein Notbahnsteig für Fälle unterhalten, in denen der Hauptbahnhof nicht erreicht werden konnte, z. B. wenn die Klappbrücke über das Emder Fahrwasser nicht passierbar war. Bald wurde er gar nicht mehr angefahren. Die Gleise wurden schließlich im Jahr 2005 komplett entfernt.

Bedient wurde die Strecke lange Zeit von den Betriebswerken Rheine und Emden. Von hier wurden Einsätze von Dampf- und Diesellokomotiven auf der Emslandstrecke und anderen Strecken im Personenzugdienst und Güterzugdienst bis in die 1980er Jahre gefahren.

Die Strecke wurde in gesamter Länge 1980 elektrifiziert.

Ausbau

Seit 2005 wird auch von den Regional-Express-Zügen durch den Einsatz von neuen Fahrzeugen die maximale Streckengeschwindigkeit von 140 km/h ausgenutzt, allerdings erlauben einige Abschnitte der Strecke nur deutlich geringere Geschwindigkeiten, daher ist eine Verkürzung der Reisezeit von derzeit circa 2:07 h nur durch größere Umbaumaßnahmen möglich.

Im Juni 2006 wurde die Bahnstrecke Emden–Emden Außenhafen mit Oberleitung ausgestattet, seitdem kann der „Emsland-Express“ bei Fähranschlüssen nach Borkum nach einer Wende in Emden Hauptbahnhof bis zum Bahnhof Emden Außenhafen durchfahren, ohne dass das Triebfahrzeug gewechselt werden muss.

Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) fordert die Beseitigung von betrieblichen Engpässen auf der Emslandstrecke. Dazu zählen der vier Kilometer lange eingleisige Abschnitt zwischen Aschendorf und Dörpen sowie die ebenfalls eingleisige Ledabrücke südlich von Leer. Ebenso wird die Beseitigung von höhengleichen Bahnsteigzugängen in Lathen und Aschendorf gefordert, die derzeit ein gleichzeitiges Halten von zwei Zügen verhindern.

Langfristiges Ziel der LNVG ist die Verbesserung der Anschlusssituation in Leer zwischen den Nahverkehrszügen der Emslandstrecke und der Strecke nach Oldenburg. Hier bestehen aktuell Wartezeiten zwischen 45 und 52 Minuten. Da die bestehenden Anschlüsse in Bremen, Oldenburg und Münster eine höhere Priorität besitzen, ist der Anschluss nur durch Infrastrukturausbauten auf der Emslandstrecke und der Strecke Oldenburg – Leer realisierbar.

Am 18. Mai 2015 gab das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr bekannt, dass nach interner Prüfung, in Zusammenarbeit mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, die beiden geschlossenen Stationen in Ihrhove und Neermoor gute Chancen haben, kurzfristig für den Personenverkehr wieder eröffnet zu werden. Dies wurde am 28. März 2019 zwischen Land Niedersachsen, LNVG und DB vereinbart. In Ihrhove soll nördlich des alten Bahnhofs ein neuer Haltepunkt mit zwei Außenbahnsteigen errichtet werden. Die Deutsche Bahn startete im Frühjahr 2025 mit den Hauptbauarbeiten für den Haltepunkt. Eine Inbetriebnahme des fast fertigen Haltepunkts wird jedoch voraussichtlich erst im Sommer 2026[veraltet] erfolgen, da sich die Inbetriebnahme der Strecke wegen der noch nicht erfolgten Fertigstellung der Friesenbrücke erneut verzögert. Der Haltepunkt Neermoor wurde am 1. Mai 2026 in Betrieb genommen.

Bedienungsangebot

Im Schienenpersonennahverkehr wird die Emslandstrecke oder Teilstrecken davon bedient durch:

Im Schienenpersonenfernverkehr wird sie von folgenden Intercity-Express- und Intercity-Linien befahren:

Das Fernverkehrsangebot auf der Relation zwischen Bremen und Norddeich wurde aufgrund eines neunjährigen Vertrages zwischen dem Land Niedersachsen und der DB Fernverkehr AG ganzjährig von drei auf neun Zugpaare verdichtet. In dem Vertrag hat sich das Unternehmen verpflichtet, in seinen Zügen im Abschnitt von Bremen über Emden nach Norddeich alle Fahrscheine des Nahverkehrs zu akzeptieren (dies gilt auch für die Intercity von Koblenz–Köln–Münster ab Leer) und moderne Doppelstockwagen einzusetzen, im Gegenzug leistet das Land Niedersachsen Ausgleichszahlungen. Durch Verzögerungen bei Produktion und Zulassung seitens des Herstellers Bombardier Transportation konnten die Doppelstockfahrzeuge erst seit Dezember 2015 im Fernverkehr eingesetzt werden.

Streckenbeschreibung

Besonderheiten

Die 110-kV-Bahnstromleitung zwischen den Unterwerken Leer und Emden ist einkreisig auf ihrer gesamten Länge auf den Oberleitungsmasten aufgebaut, was sonst nur bei Wechselstrom-S-Bahnen üblich ist. Östlich von Emden überquert die Emslandstrecke das Kabel der HGÜ BorWin1.

Betriebsstellen

Rheine
Bahnhof Rheine (2008)

Der Bahnhof Rheine ist ein Eisenbahnknoten im nördlichen Münsterland. Er befindet sich südwestlich der Innenstadt von Rheine.

Lingen (Ems)

Der Bahnhof Lingen (Ems) liegt östlich der Stadt Lingen (Ems). Er ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt der Stadt.

Haren (Ems)

Der Bahnhof Haren (Ems) befindet sich im Harener Ortsteil Emmeln, etwa drei Kilometer östlich des westlich der Ems gelegenen Stadtzentrums von Haren (Ems). Neben den beiden durchgehenden Hauptgleisen verfügt der Bahnhof über ein Überholgleis. Der Bahnhof prägte die städtebauliche Entwicklung von Emmeln zu einem Stadtteil von Haren. Emmeln wurde 1974 nach Haren eingemeindet.

Leer (Ostfriesland)
Bahnhof Leer (2023)

Der Bahnhof Leer (Ostfriesland) ist Ausgangspunkt der Bahnstrecke Oldenburg–Leer.

Fahrzeugeinsatz

Dampflokomotiv-Abschied

Die letzte planmäßig verkehrende Dampflok der DB, abgestellt als Denkmal am Bahnhof Salzbergen. Eine weitere Lok befindet sich vor dem Hauptbahnhof Emden.

Die Bahnstrecke Rheine–Norddeich Mole war die letzte Strecke der damaligen Deutschen Bundesbahn, auf welcher planmäßig Dampflokomotiven eingesetzt wurden. Bis 1975 wurden die Schnellzüge von Loks der Baureihe 012 befördert; diese Leistungen gingen über an Dieselloks der Baureihe 220. Im Güterverkehr wurden die Baureihen 042 und 044 (später, nach Umbau auf Ölfeuerung, 043) noch bis Herbst 1977 eingesetzt. Unter Eisenbahnfreunden besonders bekannt sind dabei die Einsätze vor den Langer Heinrich genannten schweren Erzzügen von Emden ins Ruhrgebiet. Im September 1977 gingen auch diese Zugleistungen an Diesellokomotiven über, die Dampfloks wurden im folgenden Monat noch gelegentlich eingesetzt, zuletzt mit Sonderzügen wie den Abschiedsfahrten am 23. Oktober 1977, bei denen zwei Loks noch einmal die gesamte Strecke von Rheine bis Emden befuhren. Drei Tage später, am 26. Oktober 1977, wurden zwei der verbliebenen Loks das letzte Mal eingesetzt und abends endgültig abgestellt.

Wenige Tage später erließ die Deutsche Bundesbahn das sogenannte Dampflokverbot, welches besagte, dass auf dem Streckennetz der DB keine Dampfloks mehr eingesetzt werden durften. Erst 1985 wurde dieses Verbot anlässlich des Jubiläums „150 Jahre deutsche Eisenbahnen“ wieder gelockert.

Die letzte außer Dienst gestellte Dampflokomotive der Deutschen Bundesbahn, 043 196, wurde 1978 vor dem Bahnhof Salzbergen als Denkmal aufgestellt. Benachbart sind weitere Exponate aus der Zeit des Dampfbetriebs vorhanden. Eine weitere Denkmallokomotive befindet sich auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs Emden.

Elektrische Traktion

Stadler FLIRT 3 der Westfalenbahn (2024)

Nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2005 bestand der Emsland-Express aus Doppelstockwagen, die mit Elektrolokomotiven der Baureihe 111 bespannt waren. Die Fahrgastzahlen waren anschließend um 15,5 % auf durchschnittlich 6400 Fahrgäste pro Tag gestiegen (Stand: Juli 2009). Vor 2005 waren hier noch ältere, einstöckige n-Wagen (sogenannte Silberlinge) hinter verschiedenen Lokomotiven zum Einsatz gekommen. Bereits seit längerer Zeit werden die Zuggarnituren als Wendezüge eingesetzt, so dass die Lokomotiven dauerhaft an einem Ende des Zuges bleiben können.

Die Aufgabenträger, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), haben den Betrieb der Regionalexpress-Linie Münster – Emden im Jahr 2012 europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt die Westfalenbahn, eine Tochtergesellschaft der niederländischen Staatsbahn, die mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2015 den Betrieb für 15 Jahre mit vierteiligen Elektrotriebzügen vom Typ Flirt 3 des Leasingunternehmens Alpha Trains aufgenommen hat. Die Züge verkehren zur Hauptverkehrszeit in Doppeltraktion und besitzen bis zu 42 Fahrradstellplätze pro Triebzug.

Die Intercitys von Emden Außenhafen bzw. Norddeich Mole wurden in der Vergangenheit zumeist von Lokomotiven der Baureihe 101 gezogen. Mittlerweile werden jedoch ausschließlich Elektroloks der Baureihen 146 und 147 mit modernen Doppelstockwagen, dem Intercity 2, eingesetzt. Diese Fahrzeuge kommen auch auf der IC-Linie 56 in Richtung Bremen/Hannover zum Einsatz. Im Jahr 2020 wurde außerdem ein ICE-Zugpaar aus München nach Norddeich Mole eingeführt. Dieses Angebot wird seit 2021 mit einer Verbindung nach Stuttgart fortgeführt.

Literatur

Commons: Bahnstrecke Rheine–Emden Süd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Eisenbahnatlas Deutschland. 11. Auflage. Schweers + Wall, Köln 2020, ISBN 978-3-89494-149-9.
  2. ↑ Inframaps-Geoviewer. In: Infrastrukturregister. DB InfraGO, abgerufen am 15. September 2026.
  3. ↑ Hannoversche Westbahn. In: ed-muenster.de. Thomas Feldmann, 22. Juli 2026, abgerufen am 11. September 2026.
  4. ↑ Als die Bahn Emden - Rheine gebaut wurde. In: reformiert.de. Evangelisch-reformierte Kirchengemeinden Esklum, Driever, Grotegaste, abgerufen am 14. August 2022.
  5. ↑ Eisenbahnüberführung über natürlich schiffbaren Fluß. In: DB Netze Brückenportal. DB Netz, abgerufen am 15. August 2022.
  6. ↑ Konzept zum Schienenpersonennahverkehr 2013+. Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, Hannover März 2010, S. 121–123 (lnvg.de [PDF; abgerufen am 10. Oktober 2022]).
  7. ↑ Neue Bahnhaltepunkte für Niedersachsen.
  8. ↑ Reaktivierung von Stationen. Abgerufen am 30. März 2019.
  9. ↑ Planfeststellungsverfahren Neubau Haltepunkt Ihrhove. Eisenbahn-Bundesamt, 28. April 2023, abgerufen am 3. Juni 2023.
  10. ↑ "Wunderline": Züge sollen noch mal Monate später rollen, In: ndr.de vom 23. Oktober 2025, abgerufen am 7. Februar 2026.
  11. ↑ Ostfriesland: Neuer Bahnhof Neermoor geht in Betrieb. Deutsche Bahn, 27. April 2026, abgerufen am 9. April 2026.
  12. ↑ Pressemitteilung Verkehrsministerium Niedersachsen, Im Intercity zu Nahverkehrspreisen an die Nordsee
  13. ↑ Signalarchiv.de, Intercity-Doppelstockwagen: Erneute Lieferverzögerungen
  14. ↑ In Emden steht ein Stück Bahngeschichte auf Ostfriesland-info.de, abgerufen am 21. Februar 2021
  15. ↑ Emslandlinie immer beliebter: 2,3 Millionen Fahrgäste in den Regional-Express-Zügen zwischen Emden und Münster unterwegs. LNVG, 8. Juli 2009, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Januar 2016; abgerufen am 10. Oktober 2022.
  16. ↑ Westfalen haben freie Fahrt bis Emden, General-Anzeiger vom 26. September 2012.
  17. ↑ STADLER Rail, Datenblatt FLIRT 3 Westfalenbahn (Memento vom 1. Mai 2016 im Internet Archive)